Das Ausmaß, in dem eine Person, eine Marke oder eine Sache in der Öffentlichkeit bekannt ist. Es beschreibt, wie viele Menschen von der Existenz wissen oder sie wiedererkennen.
beispiel
Durch die virale Marketingkampagne hat der Bekanntheitsgrad des Start-ups enorm zugenommen.
Tipps
Wortzusammensetzung
Dieses Wort setzt sich aus „Bekanntheit“ und „Grad“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich den „Grad der Bekanntheit“ einer Person oder Sache.
BEISPIEL
Der Bekanntheitsgrad des Autors stieg nach der Verfilmung seines Romans.
Typische Verbindungen
„Bekanntheitsgrad“ wird oft mit Verben wie „steigern“, „erhöhen“ oder „haben“ verwendet. Typische Adjektive sind „hoch“, „niedrig“, „gering“ oder „wachsend“.
BEISPIEL
Das Unternehmen möchte seinen Bekanntheitsgrad in Asien steigern.
Verwendungskontext
Dieses Wort wird häufig in den Bereichen Marketing, Medien und Wirtschaft verwendet, um den Erfolg oder die Reichweite einer Marke, eines Produkts oder einer öffentlichen Person zu messen.
BEISPIEL
Die Analyse des Bekanntheitsgrades ist ein wichtiger Teil der Marktforschung.
Vergleichen mit
confusable
Bekanntheitsgrad vs Reichweite
„die Reichweite“ und „der Bekanntheitsgrad“ haben beide damit zu tun, wie viele Menschen etwas wahrnehmen. Sie meinen aber nicht dasselbe. „Die Reichweite“ beschreibt, wie viele Personen eine Werbung, ein Beitrag oder ein Medium erreicht. Es geht also um den Kontakt mit Menschen. „Der Bekanntheitsgrad“ beschreibt, wie bekannt eine Person, Marke oder Sache schon ist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil eine große Reichweite den Bekanntheitsgrad erhöhen kann. Trotzdem gilt: Reichweite ist eher die Zahl der erreichten Menschen, Bekanntheitsgrad ist das Ergebnis im Kopf der Menschen.
Bekanntheitsgrad
Durch die neue Werbung möchte die Firma ihren Bekanntheitsgrad erhöhen.
Reichweite
Die Reichweite des Videos ist nach einem Tag stark gestiegen.