
beiläufig
Nebenbei und ohne besondere Betonung oder Absicht geschehend oder gesagt.
Er erwähnte nur beiläufig, dass er am Wochenende umziehen würde.
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Nebenbei und ohne besondere Betonung oder Absicht geschehend oder gesagt.
Er erwähnte nur beiläufig, dass er am Wochenende umziehen würde.
Das Wort leitet sich von „bei“ und „laufen“ ab. Die wörtliche Vorstellung ist, dass etwas „im Vorbeigehen“ passiert, also nicht als Hauptsache, sondern nebenbei.
Sie machte eine beiläufige Bemerkung über das Wetter.
„Beiläufig“ wird sehr oft als Adverb benutzt, um zu beschreiben, wie eine Handlung (meist Sprechen) ausgeführt wird: ohne Betonung und scheinbar unwichtig.
Er fragte ganz beiläufig, ob sie am Abend schon etwas vorhatte.
Das Wort wird oft mit Verben des Sagens kombiniert. Typisch sind „beiläufig erwähnen“, „beiläufig bemerken“ oder „beiläufig fragen“.
Im Gespräch bemerkte sie beiläufig, dass sie eine neue Stelle gefunden hat.
Nebenbei und beiläufig können eine wenig hervorgehobene Zusatzinformation einleiten. Nebenbei betont eher, dass die Information nur eine untergeordnete Ergänzung ist. Beiläufig beschreibt stärker die unbetonte, ungezwungene Art, in der jemand etwas sagt.

Er erwähnte beiläufig, dass er im nächsten Monat umzieht.
Er erwähnte nebenbei, dass er im nächsten Monat umzieht.