beiläufig
Nebenbei und ohne besondere Betonung oder Absicht geschehend oder gesagt.
Er erwähnte nur beiläufig, dass er am Wochenende umziehen würde.

Loading your saved state.
Nebenbei und ohne besondere Betonung oder Absicht geschehend oder gesagt.
Er erwähnte nur beiläufig, dass er am Wochenende umziehen würde.

Das Wort leitet sich von „bei“ und „laufen“ ab. Die wörtliche Vorstellung ist, dass etwas „im Vorbeigehen“ passiert, also nicht als Hauptsache, sondern nebenbei.
Sie machte eine beiläufige Bemerkung über das Wetter.
„Beiläufig“ wird sehr oft als Adverb benutzt, um zu beschreiben, wie eine Handlung (meist Sprechen) ausgeführt wird: ohne Betonung und scheinbar unwichtig.
Er fragte ganz beiläufig, ob sie am Abend schon etwas vorhatte.
Das Wort wird oft mit Verben des Sagens kombiniert. Typisch sind „beiläufig erwähnen“, „beiläufig bemerken“ oder „beiläufig fragen“.
Im Gespräch bemerkte sie beiläufig, dass sie eine neue Stelle gefunden hat.
„zufällig“ und „beiläufig“ können beide bedeuten, dass etwas nicht im Mittelpunkt steht oder nicht stark geplant wirkt. „zufällig“ betont aber den Zufall: Etwas passiert ohne Plan. „beiläufig“ betont das Nebenbei: Jemand sagt oder tut etwas ohne besondere Betonung, oft ganz ruhig im Gespräch. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides nicht absichtlich wichtig wirkt. Wenn es um einen Zufall geht, passt „zufällig“. Wenn etwas nur nebenbei erwähnt oder getan wird, ist „beiläufig“ natürlicher.

Im Gespräch erwähnte Frau Becker beiläufig, dass sie nächste Woche umzieht.
Emil findet heute zufällig zehn Euro in seiner alten Jacke.