die Besatzungsmacht
Ein Staat, dessen Militär ein fremdes Land oder Gebiet besetzt hat und dort die Kontrolle ausübt.
Nach dem Krieg wurde das Land von den alliierten Besatzungsmächten verwaltet.

Besatzungsmacht
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Ein Staat, dessen Militär ein fremdes Land oder Gebiet besetzt hat und dort die Kontrolle ausübt.
Nach dem Krieg wurde das Land von den alliierten Besatzungsmächten verwaltet.

Das Wort setzt sich aus „Besatzung“ und „Macht“ zusammen. „Besatzung“ kommt vom Verb „besetzen“ (to occupy). Eine Besatzungsmacht ist also die „Macht“, die ein Land militärisch besetzt hält.
Die Besatzungsmacht kontrollierte alle wichtigen Verkehrswege.
Dieses Wort wird sehr häufig im historischen Kontext verwendet, insbesondere wenn über die Zeit nach einem Krieg gesprochen wird. Ein typisches Beispiel ist die Verwaltung Deutschlands durch die Alliierten nach 1945.
Berlin wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Sektoren der vier Besatzungsmächte aufgeteilt.
Oft wird das Wort im Plural verwendet („die Besatzungsmächte“), da ein Gebiet häufig von mehreren Staaten gemeinsam kontrolliert wurde. Eine sehr feste Verbindung ist „die alliierten Besatzungsmächte“.
Die Gesetze wurden von den Besatzungsmächten erlassen.
„die Besatzung“ und „die Besatzungsmacht“ können beide mit militärischer Kontrolle über ein fremdes Gebiet zu tun haben. „Besatzung“ meint dabei eher den Zustand oder die Situation: Ein Gebiet steht unter fremder militärischer Kontrolle. „Besatzungsmacht“ meint dagegen den Staat, der diese Kontrolle ausübt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit „besetzen“ zusammenhängen. Praktisch gilt: Spricht man über die Kontrolle selbst, passt „Besatzung“. Spricht man über das Land oder den Staat, der kontrolliert, passt „Besatzungsmacht“.

Die Besatzungsmacht bestimmte damals, welche Gesetze in dem Gebiet galten.
Viele Menschen litten während der Besatzung unter strengen Regeln.