
die Bescheidenheit
Die Eigenschaft, die eigenen Fähigkeiten und Erfolge nicht in den Vordergrund zu stellen und keine übertriebenen Ansprüche zu haben.
Trotz seines Reichtums war er für seine große Bescheidenheit bekannt.
Bescheidenheit
Loading your saved state.

Die Eigenschaft, die eigenen Fähigkeiten und Erfolge nicht in den Vordergrund zu stellen und keine übertriebenen Ansprüche zu haben.
Trotz seines Reichtums war er für seine große Bescheidenheit bekannt.

Ein einfacher, nicht luxuriöser Lebensstil oder Zustand.
Sie wuchsen in Bescheidenheit auf und lernten, mit wenig zufrieden zu sein.
Das Wort ist vom Adjektiv „bescheiden“ abgeleitet. Die Endung „-heit“ ist eine typische deutsche Nachsilbe, die Adjektive in weibliche Nomen umwandelt, die eine Eigenschaft oder einen Zustand beschreiben.
Seine Bescheidenheit macht ihn sehr sympathisch.
Als abstraktes Nomen wird „Bescheidenheit“ fast ausschließlich im Singular verwendet. Der Plural „Bescheidenheiten“ ist extrem selten und wird im normalen Sprachgebrauch nicht benutzt.
Bescheidenheit ist eine Tugend.
Um den Grund für eine Handlung auszudrücken, wird oft die feste Wendung „aus Bescheidenheit“ verwendet. Sie beschreibt, dass jemand etwas aus Zurückhaltung tut oder nicht tut.
Er lehnte das Lob aus reiner Bescheidenheit ab.
Wenn es um einen einfachen Lebensstil geht, wird „Bescheidenheit“ sehr häufig mit der Präposition „in“ kombiniert. Die Wendung lautet dann „in Bescheidenheit leben“ oder „in Bescheidenheit aufwachsen“.
Obwohl sie reich waren, erzogen sie ihre Kinder in Bescheidenheit.
Zurückhaltung und Bescheidenheit können beide bedeuten, dass jemand eigene Leistungen nicht offen hervorhebt. Zurückhaltung beschreibt dabei allgemein ein vorsichtiges oder wenig offenes Verhalten, Bescheidenheit speziell den Verzicht auf Selbstlob und übertriebene Ansprüche. Bei Gesprächen über Erfolge passt Bescheidenheit besonders gut.

Aus Bescheidenheit erwähnte sie ihren Erfolg in der Runde nur kurz.
Aus Zurückhaltung sprach sie in der Runde nur wenig über ihren Erfolg.