die Zurückhaltung
Ein Verhalten, bei dem man sich bewusst zurückhält, vorsichtig ist und seine Meinungen oder Gefühle nicht offen zeigt.
Trotz seiner inneren Wut bewahrte er äußerlich Zurückhaltung.

Zurückhaltung
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Ein Verhalten, bei dem man sich bewusst zurückhält, vorsichtig ist und seine Meinungen oder Gefühle nicht offen zeigt.
Trotz seiner inneren Wut bewahrte er äußerlich Zurückhaltung.

„Zurückhaltung“ ist das Nomen zum Verb „sich zurückhalten“. Es beschreibt die Handlung oder Eigenschaft, sich selbst oder seine Gefühle „zurückzuhalten“.
Er ist bekannt für seine Zurückhaltung in öffentlichen Debatten.
Häufige Verben in Verbindung mit „Zurückhaltung“ sind „üben“, „zeigen“ und „bewahren“. Diese beschreiben, wie man mit Zurückhaltung umgeht.
In dieser Situation ist diplomatische Zurückhaltung gefragt.
Die Richtung des Verhaltens wird oft mit „gegenüber“ + Dativ ausgedrückt. Der Bereich, in dem man sich zurückhält, wird mit „bei“ + Dativ beschrieben.
Er zeigte große Zurückhaltung gegenüber dem neuen Vorschlag.
Die wirtschaftliche oder politische Bedeutung erkennt man oft an Wörtern wie „Investoren“, „Konsumenten“, „Märkte“ oder „Nachfrage“ im selben Satz.
Die Zurückhaltung der Verbraucher belastet die Wirtschaft.
„die Vorsicht“ und „die Zurückhaltung“ beschreiben beide ein vorsichtiges Verhalten. „Vorsicht“ passt vor allem, wenn man Gefahren, Risiken oder Fehler vermeiden will. Es geht darum, aufmerksam und sicher zu handeln. „Zurückhaltung“ passt eher, wenn jemand nicht sofort spricht, nicht deutlich seine Meinung zeigt oder mit einer Entscheidung zögert. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit vorsichtigem Verhalten zu tun haben. Als einfache Orientierung gilt: „Vorsicht“ schützt vor Gefahr, „Zurückhaltung“ bremst das eigene Verhalten oder die eigene Meinung.

Paula sagt ihre Meinung nur mit Zurückhaltung, weil sie keinen Streit möchte.
Lukas fährt bei Regen mit besonderer Vorsicht, weil die Straße glatt ist.