
die Bescherung
Das Verteilen und Auspacken von Geschenken, insbesondere an Weihnachten.
Die Kinder konnten die Bescherung am Heiligabend kaum erwarten.
Bescherung
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Das Verteilen und Auspacken von Geschenken, insbesondere an Weihnachten.
Die Kinder konnten die Bescherung am Heiligabend kaum erwarten.

Umgangssprachlich und meist ironisch für eine unangenehme Überraschung oder ein unerwünschtes, problematisches Ergebnis.
Ich habe den Schlüssel im Auto vergessen und die Tür ist zu – na, da haben wir die Bescherung!
„Die Bescherung“ kommt vom Verb „bescheren“, was „(als Geschenk) geben“ bedeutet. Das Nomen beschreibt den Akt des Schenkens, hat aber auch eine zweite, ironische Bedeutung für unerwünschte Ergebnisse entwickelt.
Was hat dir das Christkind denn dieses Jahr beschert?
Die ironische Bedeutung wird fast immer in der festen Wendung „Da haben wir die Bescherung!“ verwendet. Man sagt dies, wenn ein Problem oder ein negatives Ergebnis offensichtlich wird.
Der Rotwein ist auf dem weißen Teppich gelandet. Na prima, da haben wir die Bescherung!
Wenn „Bescherung“ eine unangenehme Überraschung meint, ist der Gebrauch immer umgangssprachlich und ironisch. Manchmal wird die Ironie durch Adjektive wie „schön“ oder „toll“ noch verstärkt.
Jetzt ist auch noch der Strom ausgefallen – eine schöne Bescherung!
Im deutschsprachigen Raum ist „die Bescherung“ der feste Begriff für den Moment des Geschenkeverteilens an Heiligabend. Es ist ein zentraler Teil der Weihnachtsfeier für viele Familien.
Nach dem Abendessen beginnt endlich die Bescherung.
„Die Überraschung“ bezeichnet zunächst ein unerwartetes Ereignis, unabhängig davon, ob es angenehm oder unangenehm ist. „Die Bescherung“ wird umgangssprachlich und meist ironisch für ein problematisches Ergebnis oder dessen unangenehme Folgen verwendet. Bei einem schlechten Ausgang passt daher oft „Bescherung“ besser.

Nach dem Ausfall der Heizung sahen wir die ganze Bescherung.
Die hohe Rechnung war für uns eine unangenehme Überraschung.