
der Besen
Ein Reinigungsgerät mit einem langen Stiel und Borsten am unteren Ende, das zum Fegen von Böden oder Flächen verwendet wird.
Nimm bitte den Besen und kehre die Küche.
Besen
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Ein Reinigungsgerät mit einem langen Stiel und Borsten am unteren Ende, das zum Fegen von Böden oder Flächen verwendet wird.
Nimm bitte den Besen und kehre die Küche.

Eine veraltete und abfällige umgangssprachliche Bezeichnung für eine Frau, die als unangenehm oder streitsüchtig empfunden wird.
Früher wurde eine zänkische Frau manchmal als „alter Besen“ beschimpft.
Im Zusammenhang mit dem Reinigungsgerät „Besen“ werden typischerweise die Verben „kehren“ oder „fegen“ verwendet. Man kann „mit dem Besen kehren“ oder „den Schmutz zusammenfegen“.
Kannst du bitte mit dem Besen die Krümel in der Küche zusammenkehren?
Es gibt die Redewendung „einen Besen fressen“. Man sagt „Ich fresse einen Besen, wenn ...“, um auszudrücken, dass man etwas für absolut unmöglich oder extrem unwahrscheinlich hält.
Ich fresse einen Besen, wenn diese Mannschaft das Spiel noch gewinnt.
Die Verwendung von „Besen“ als Bezeichnung für eine Frau ist stark veraltet und eine sehr abfällige Beleidigung. Diese Verwendung sollte unbedingt vermieden werden.
Im Streit beschimpfte er sie als „alten Besen“.
In Märchen und Sagen ist der Besen das klassische Fortbewegungsmittel von Hexen. Man spricht dann oft von einem „Hexenbesen“.
An Fasching flog die Hexe auf ihrem Besen durch die Turnhalle.
Beide Wörter können abwertend eine als unangenehm oder streitsüchtig empfundene Frau bezeichnen. „Zicke“ ist die übliche umgangssprachliche Bezeichnung für launisches, stures oder streitsüchtiges Verhalten. „Besen“ hat diese Bedeutung ebenfalls, wirkt aber veraltet und besonders abfällig; im heutigen Alltag passt meist „Zicke“.

In dem alten Roman nennt der Mann seine streitsüchtige Nachbarin einen Besen.
Nach dem Streit nennt der Mann seine launische Nachbarin eine Zicke.