betrüben
Jemanden traurig oder bekümmert machen. Dieses Wort wird oft in einem etwas formelleren oder literarischen Kontext verwendet.
Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod hat uns alle tief betrübt.

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Jemanden traurig oder bekümmert machen. Dieses Wort wird oft in einem etwas formelleren oder literarischen Kontext verwendet.
Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod hat uns alle tief betrübt.

Das Verb hat die untrennbare Vorsilbe „be-“ und den Stamm „trüb“, was „düster“ oder „traurig“ bedeutet. „Betrüben“ heißt also wörtlich, jemanden „trüb“ zu machen.
Sein Schweigen betrübte sie.
Die Ursache der Traurigkeit ist das Subjekt, während die Person, die traurig wird, im Akkusativ steht. Das Partizip II „betrübt“ wird auch oft als Adjektiv benutzt.
Diese Entwicklung betrübt mich sehr.
„Betrüben“ ist ein eher formelles und gehobenes Wort. In der alltäglichen Umgangssprache wird es selten verwendet.
Es betrübt uns, Ihnen mitteilen zu müssen, dass die Veranstaltung ausfällt.
„freuen“ und „betrüben“ können Gegensätze sein, wenn etwas auf eine Person wirkt. Etwas kann jemanden freuen, also Freude machen. Etwas kann jemanden betrüben, also traurig oder bekümmert machen. „freuen“ ist im Alltag sehr normal, besonders in Sätzen wie „Das freut mich“. „betrüben“ klingt etwas formeller oder literarischer als „traurig machen“. Der einfache Gegensatz ist: Eine gute Nachricht freut jemanden, eine schlechte Nachricht betrübt jemanden.

Die Absage des Besuchs betrübt die Großeltern.
Max freut die Nachricht, dass seine Freundin wieder gesund ist.