
betten
Jemanden oder etwas sorgsam in ein Bett oder auf eine weiche Unterlage legen.
Die Mutter bettete das kranke Kind vorsichtig aufs Sofa.
betten – bettete – hat gebettet
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Jemanden oder etwas sorgsam in ein Bett oder auf eine weiche Unterlage legen.
Die Mutter bettete das kranke Kind vorsichtig aufs Sofa.

Sich zum Schlafen oder Ausruhen hinlegen und eine Schlafstätte einnehmen.
Nach dem langen Marsch bettete er sich auf einen Haufen Stroh.

Etwas in eine Umgebung oder einen Zusammenhang einfügen, sodass es darin fest verankert oder passend untergebracht ist.
Die Autorin bettet die Geschichte in die politischen Ereignisse ihrer Zeit.

Einen verstorbenen Menschen bestatten oder beisetzen; die Wendung ist gehoben und oft feierlich.
Die Familie bettete den Verstorbenen zur letzten Ruhe.
| ich | bette |
|---|---|
| du | bettest |
| er/sie/es | bettet |
| wir | betten |
| ihr | bettet |
| sie | betten |
| ich | bettete |
|---|---|
| du | bettetest |
| er/sie/es | bettete |
| wir | betteten |
| ihr | bettetet |
| sie | betteten |
| ich | habe gebettet |
|---|---|
| du | hast gebettet |
| er/sie/es | hat gebettet |
| wir | haben gebettet |
| ihr | habt gebettet |
| sie | haben gebettet |
| du | bette! bett! |
|---|---|
| ihr | bettet! |
| Sie | betten Sie! |
| ich | hatte gebettet |
|---|---|
| du | hattest gebettet |
| er/sie/es | hatte gebettet |
| wir | hatten gebettet |
| ihr | hattet gebettet |
| sie | hatten gebettet |
| ich | werde betten |
|---|---|
| du | wirst betten |
| er/sie/es | wird betten |
| wir | werden betten |
| ihr | werdet betten |
| sie | werden betten |
| ich | bette |
|---|---|
| du | bettest |
| er/sie/es | bette |
| wir | betten |
| ihr | bettet |
| sie | betten |
Für die indirekte Rede.
| ich | bettete |
|---|---|
| du | bettetest |
| er/sie/es | bettete |
| wir | betteten |
| ihr | bettetet |
| sie | betteten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | betten |
|---|---|
| mit zu | zu betten |
| Partizip I | bettend |
| Partizip II | gebettet |
„Betten“ gehört zur Wortfamilie von „Bett“. Die Grundidee des Verbs ist, jemanden oder etwas an einem bestimmten Ort unterzubringen oder fest einzufügen.
Die Pfleger betteten den Verletzten vorsichtig auf eine Trage.
„Betten“ kommt besonders in gehobener, literarischer oder feierlicher Sprache vor. Das gilt auch für die übertragene Verwendung, bei der etwas in einen Zusammenhang eingefügt wird.
Das kleine Dorf liegt malerisch in die grünen Hügel gebettet.
Wenn „betten“ bedeutet, jemanden oder etwas in ein Bett zu legen, steht die betroffene Person oder Sache direkt im Akkusativ ohne Präposition.
Die Pflegerin bettete den alten Mann nach der Untersuchung wieder bequem.
In der Bedeutung „sich zum Schlafen hinlegen“ wird „betten“ reflexiv verwendet. Das Reflexivpronomen richtet sich nach der Person, die sich hinlegt.
Die Wanderer betteten sich für die Nacht auf weiches Moos.
In der übertragenen Bedeutung steht „betten“ häufig mit „in“ und einem Akkusativ: Etwas wird in einen Zusammenhang, eine Zeit oder eine Umgebung eingefügt.
Die Ausstellung bettet die Fotografien in einen historischen Zusammenhang.
„Zur letzten Ruhe betten“ ist eine feste, feierliche Wendung im Zusammenhang mit dem Tod und der Bestattung eines Menschen.
Nach der Trauerfeier wurde der Verstorbene auf dem Friedhof zur letzten Ruhe gebettet.