die Bevorzugung
Die Handlung, eine Person oder Sache besser zu behandeln oder ihr mehr Vorteile zu gewähren als anderen, oft auf eine ungerechte Weise.
Die offensichtliche Bevorzugung des jüngeren Bruders führte zu Spannungen in der Familie.

Bevorzugung
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Die Handlung, eine Person oder Sache besser zu behandeln oder ihr mehr Vorteile zu gewähren als anderen, oft auf eine ungerechte Weise.
Die offensichtliche Bevorzugung des jüngeren Bruders führte zu Spannungen in der Familie.

Das Nomen „Bevorzugung“ kommt vom Verb „bevorzugen“. Dieses Verb bedeutet, jemanden oder etwas „vorzuziehen“, also besser zu finden oder zu behandeln als andere.
Ich bevorzuge es, früh aufzustehen.
Um auszudrücken, wer oder was bevorzugt wird, verwendet man den Genitiv oder „von“ mit Dativ. Ein Vergleich wird oft mit „gegenüber“ + Dativ ergänzt.
Die Bevorzugung von Bewerbern mit Auslandserfahrung ist in dieser Firma üblich.
Das Wort wird oft mit Adjektiven kombiniert, die eine Ungerechtigkeit andeuten, zum Beispiel „offensichtliche Bevorzugung“, „klare Bevorzugung“ oder „ungerechte Bevorzugung“.
Die Mitarbeiter beschwerten sich über die ungerechte Bevorzugung der neuen Kollegin.
„die Gunst“ und „die Bevorzugung“ können beide bedeuten, dass jemand besser behandelt wird als andere. Der Unterschied liegt im Blickwinkel. „Gunst“ beschreibt eher die positive Haltung einer Person: Jemand ist jemandem wohlgesinnt. „Bevorzugung“ beschreibt die Handlung oder das Ergebnis: Eine Person oder Sache bekommt mehr Vorteile als andere, oft wirkt das ungerecht. Lernende können die Wörter verwechseln, weil „Gunst“ auch Bevorzugung enthalten kann. Wenn du die freundliche Haltung meinst, nimm „Gunst“. Wenn du betonen willst, dass jemand unfair besser behandelt wird, passt „Bevorzugung“ besser.

Wegen der Bevorzugung einer Spielerin gab es im Team Streit.
Im Krankenhaus ist sie bei vielen Patienten in Gunst, weil sie immer freundlich zuhört.