das Bildnis
Eine künstlerische Darstellung einer Person, insbesondere ein Porträt in Form eines Gemäldes, einer Zeichnung oder einer Skulptur.
Im Museum hing ein berühmtes Bildnis des Dichters Goethe.

Bildnis
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Eine künstlerische Darstellung einer Person, insbesondere ein Porträt in Form eines Gemäldes, einer Zeichnung oder einer Skulptur.
Im Museum hing ein berühmtes Bildnis des Dichters Goethe.

„Bildnis“ ist eine Ableitung von „das Bild“. Die Endung „-nis“ bezeichnet hier eine spezielle, meist künstlerische Form eines Bildes, die eine Person darstellt. Es ist also mehr als nur ein Foto oder ein beliebiges Bild.
Der Künstler fertigte ein Bildnis des berühmten Schriftstellers an.
Das Wort „Bildnis“ gehört einem gehobenen, formellen Sprachregister an. Man findet es vor allem in Texten über Kunst, Geschichte oder in der Literatur. Im Alltag würde man eher „Porträt“ oder „Bild“ sagen.
Im Schloss ist das Bildnis der Königin aus dem 18. Jahrhundert ausgestellt.
Mit „Bildnis“ werden oft Verben verwendet, die einen schöpferischen oder offiziellen Akt beschreiben. Typische Verbindungen sind „ein Bildnis anfertigen“, „ein Bildnis schaffen“ oder „ein Bildnis enthüllen“.
Der Maler hat ein eindrucksvolles Bildnis seiner Frau geschaffen.
„Darstellung“ und „Bildnis“ können beide bedeuten, dass etwas oder jemand gezeigt wird. „Darstellung“ ist aber viel allgemeiner: Es kann um Texte, Bilder, Grafiken oder die Art gehen, wie ein Thema präsentiert wird. „Bildnis“ benutzt man vor allem für ein künstlerisches Porträt einer Person, zum Beispiel als Gemälde, Zeichnung oder Skulptur. Verwechseln kann man die Wörter, wenn eine Person in einem Bild gezeigt wird. Dann ist „Bildnis“ genauer, wenn es wirklich um ein Porträt geht. „Darstellung“ passt besser, wenn die Art des Zeigens oder Beschreibens im Vordergrund steht.

Im Museum sahen wir ein altes Bildnis einer jungen Königin.
Die Darstellung der Ereignisse im Bericht war klar und leicht zu verstehen.