das Blut
Die rote Körperflüssigkeit, die durch die Adern und Venen von Menschen und Tieren fließt und den Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.
Er hat sich geschnitten und nun kommt Blut aus der Wunde.

Blut
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Die rote Körperflüssigkeit, die durch die Adern und Venen von Menschen und Tieren fließt und den Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.
Er hat sich geschnitten und nun kommt Blut aus der Wunde.

„Das Blut“ ist das Grundwort für eine ganze Wortfamilie. Davon abgeleitet sind das Verb „bluten“ (Blut verlieren) und das Adjektiv „blutig“ (mit Blut bedeckt).
Nach dem Sturz hat sein Knie stark geblutet.
In seiner Hauptbedeutung ist „Blut“ meist ein unzählbares Nomen und wird ohne Artikel im Singular verwendet, wenn man über die Substanz allgemein spricht.
Bei der Operation hat der Patient kaum Blut verloren.
Häufige Verben, die mit „Blut“ verwendet werden, sind „Blut spenden“, „Blut verlieren“ und „Blut abnehmen“ (im medizinischen Kontext).
Gesunde Menschen sollten regelmäßig Blut spenden.
Die Redewendung „etwas im Blut haben“ bedeutet, dass jemand ein angeborenes Talent für etwas hat. Die Person steht im Subjekt, das Talent im Akkusativ.
Sie muss den Rhythmus im Blut haben, so gut wie sie tanzt.
Die Redewendung „Blut und Wasser schwitzen“ bedeutet, sehr große Angst zu haben. Das Verb „schwitzen“ wird dabei normal konjugiert.
Vor dem Vorstellungsgespräch habe ich Blut und Wasser geschwitzt.
„Böses Blut schaffen“ (oder „machen“) ist eine feste Wendung und bedeutet, Streit oder Feindseligkeit zu verursachen. Die Ursache des Streits ist oft das Subjekt des Satzes.
Die Gerüchte haben in der Abteilung für böses Blut gesorgt.
„die Linie“ und „das Blut“ können beide über Herkunft und Familie sprechen. „die Linie“ meint dabei eher die Reihe von Vorfahren oder Nachkommen, also die Abstammung in einer Familie. „das Blut“ wird in diesem Sinn bildlich benutzt und betont die familiäre Herkunft oder Zugehörigkeit. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide in Texten über Familie oder Herkunft vorkommen. Im Alltag ist „Blut“ als Körperflüssigkeit aber viel häufiger gemeint; für Abstammung klingt „Linie“ genauer und sachlicher.

In dem Roman zählt nicht der Besitz, sondern das Blut der alten Familie.
Diese Familie kann ihre Linie bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen.