die Bora
Ein kalter, trockener und oft böiger Fallwind, der vor allem an der Adriaküste und in benachbarten Regionen auftritt.
Wegen der starken Bora mussten die Brücken für den Verkehr gesperrt werden.

Bora
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Ein kalter, trockener und oft böiger Fallwind, der vor allem an der Adriaküste und in benachbarten Regionen auftritt.
Wegen der starken Bora mussten die Brücken für den Verkehr gesperrt werden.

Die „Bora“ ist kein allgemeines Wort für Wind. Es bezeichnet einen ganz bestimmten, starken und kalten Fallwind, der vor allem an der Adriaküste (z.B. in Kroatien und Italien) bekannt ist.
Touristen an der kroatischen Küste werden oft vor der plötzlichen Bora gewarnt.
Im Zusammenhang mit der Bora hört man oft von „starker“ oder „kalter“ Bora. Typische Verben sind „wehen“, „aufkommen“ oder „einsetzen“.
Als die Bora einsetzte, fielen die Temperaturen schlagartig.
Da die Bora oft starke Auswirkungen hat, steht sie häufig in Sätzen, die einen Grund angeben. Dafür wird oft die Präposition „wegen“ (+ Genitiv) verwendet.
Wegen der Bora wurde der Fährverkehr zur Insel eingestellt.
„die Bora“ und „der Föhn“ können beide besondere Fallwinde sein. Sie werden aber in unterschiedlichen Regionen und mit unterschiedlicher Temperatur verbunden. „Bora“ ist ein kalter, trockener und oft starker Wind, besonders an der Adria. „Föhn“ ist als Wetterwort ein warmer, trockener Wind, besonders in den Alpen. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide Winde trocken sind und von Bergen herabkommen können. Wichtig ist der einfache Gegensatz: Bora kalt, Föhn warm.

An der Küste war die Bora so stark, dass die Fähren nicht fuhren.
Wegen des Föhns ist es heute in den Bergen ungewöhnlich warm.