brüchig
Beschreibt ein Material, das spröde ist und leicht bricht oder zerfällt.
Altes Plastik wird mit der Zeit oft brüchig.

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Beschreibt ein Material, das spröde ist und leicht bricht oder zerfällt.
Altes Plastik wird mit der Zeit oft brüchig.

Das Adjektiv „brüchig“ leitet sich vom Verb „brechen“ ab. Es beschreibt die Eigenschaft von etwas, das leicht bricht oder zerbricht.
Vorsicht, das alte Holzbrett ist sehr brüchig.
Das Nomen, das „brüchig“ beschreibt, verrät die Bedeutung. Handelt es sich um ein Material („Holz“, „Knochen“), eine Stimme („Stimme“) oder etwas Abstraktes („Frieden“, „Beziehung“)?
Die alten Knochen des Skeletts waren porös und brüchig.
In seiner wörtlichen Bedeutung beschreibt „brüchig“ oft Materialien wie „brüchiges Eis“, „brüchiges Gestein“, „brüchige Knochen“ oder auch „brüchige Fingernägel“.
Im Winter warnen Schilder vor dem brüchigen Eis auf dem See.
Die Kombination „brüchige Stimme“ ist eine sehr feste Wendung. Sie wird fast immer verwendet, um zu zeigen, dass jemand durch Emotionen wie Traurigkeit, Angst oder Rührung bewegt ist.
Mit brüchiger Stimme gestand er seine Fehler ein.
„müde“ und „brüchig“ können sich beide auf Material beziehen, das nicht mehr zuverlässig hält. „müde“ beschreibt den Grund oder den Prozess: Ein Material wird durch lange Belastung schwächer. „brüchig“ beschreibt den Zustand: Etwas bricht leicht oder zerfällt. Deshalb kann ein Material erst müde werden und dann brüchig sein. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Schwäche und Brechen zu tun haben. Für Menschen sagt man normalerweise „müde“, nicht „brüchig“; für Dinge, die leicht brechen, ist „brüchig“ natürlicher.

Im Keller ist das Holz der alten Kiste brüchig.
Der alte Draht ist durch die ständige Bewegung müde geworden.