clean
Umgangssprachlich für den Zustand, keine illegalen Drogen (mehr) zu konsumieren.
Nach einem schweren Entzug ist er jetzt seit drei Jahren clean.

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Umgangssprachlich für den Zustand, keine illegalen Drogen (mehr) zu konsumieren.
Nach einem schweren Entzug ist er jetzt seit drei Jahren clean.

Das Adjektiv „clean“ wird meist prädikativ verwendet, also nach einem Nomen mit Verben wie „sein“ oder „bleiben“. Es wird nicht dekliniert. Eine attributive Verwendung (vor dem Nomen) ist selten und eher im Design-Kontext möglich.
Er ist stolz darauf, seit zwei Jahren clean zu sein.
„Clean“ ist ein Wort aus dem Englischen, das im Deutschen nur für die spezifischen Bedeutungen „drogenfrei“ oder „minimalistisch“ verwendet wird. Es ist kein allgemeiner Ersatz für „sauber“.
Ich mag den cleanen Look von skandinavischen Möbeln.
Der Kontext macht die Bedeutung klar. Bezieht sich „clean“ auf eine Person, geht es um den Verzicht auf Drogen. Bezieht es sich auf einen Gegenstand, einen Raum oder einen Stil, ist die Bedeutung „schlicht“ oder „minimalistisch“.
Es ist ein langer Weg, clean zu werden und zu bleiben.
„klar“ und „clean“ können beide bei Gestaltung oder Stil benutzt werden, wenn etwas ruhig, übersichtlich und nicht überladen wirkt. „klar“ betont vor allem, dass man etwas leicht versteht oder erkennt. „clean“ ist umgangssprachlicher und meint bei Design eher: schlicht, minimalistisch und ohne unnötige Details. Man kann sie verwechseln, weil ein cleanes Design oft auch klar wirkt. Praktisch gilt: Wenn es um Verständlichkeit geht, passt „klar“ besser. Wenn es um einen modernen, schlichten Stil geht, klingt „clean“ natürlicher.

Das Logo wirkt clean, weil es nur aus einfachen Linien besteht.
Die neue Webseite ist klar aufgebaut, deshalb findet man die Informationen schnell.