
das Empfinden
Die persönliche Wahrnehmung oder das Gefühl, das jemand in Bezug auf etwas hat.
Sein Empfinden für Gerechtigkeit ist besonders stark ausgeprägt.
Empfinden
das Empfinden
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Die persönliche Wahrnehmung oder das Gefühl, das jemand in Bezug auf etwas hat.
Sein Empfinden für Gerechtigkeit ist besonders stark ausgeprägt.

Die Fähigkeit, körperliche Reize oder Sinneseindrücke wahrzunehmen.
Durch die Verletzung war sein Empfinden in der Hand vorübergehend eingeschränkt.
| Genus | neutral das |
|---|---|
| Genitiv | des Empfindens |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Empfinden | – |
| Akkusativ | das Empfinden | – |
| Dativ | dem Empfinden | – |
| Genitiv | des Empfindens | – |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
„Das Empfinden“ ist vom Verb „empfinden“ abgeleitet. In persönlichen Aussagen steht es häufig mit einem Possessivartikel oder einem Adjektiv, wodurch die individuelle Perspektive betont wird.
Ihr persönliches Empfinden hat sich nach dem Gespräch verändert.
Bei abstrakten Themen wie Gerechtigkeit, Schönheit oder Fairness geht es meist um eine persönliche Einschätzung. Wörter wie Hand, Haut, Schmerz, Berührung oder Taubheit weisen dagegen auf die körperliche Wahrnehmung hin.
Nach meinem Empfinden war die Entscheidung nicht fair.
Nach der Betäubung kehrte das Empfinden in den Fingern langsam zurück.
Für eine persönliche Sensibilität oder ein Gespür steht „Empfinden“ häufig mit „für“ und einem Akkusativ. Typische Verbindungen sind „ein feines Empfinden für“ und „ein starkes Empfinden für“.
Sie hat ein feines Empfinden für Farben und Formen.
In der körperlichen Bedeutung steht „Empfinden“ häufig mit Wörtern wie „Wärme“, „Kälte“, „Schmerz“ oder „Berührung“. Auch Ortsangaben mit „in“ zeigen oft, an welcher Körperstelle etwas wahrgenommen wird.
Durch die Erkrankung war das Empfinden von Wärme in den Füßen eingeschränkt.