
das Scheitern
Der Misserfolg oder das erfolglose Ende eines Vorhabens, Plans oder einer Entwicklung.
Das Scheitern des Projekts lag vor allem an der schlechten Planung.
Scheitern
das Scheitern
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Der Misserfolg oder das erfolglose Ende eines Vorhabens, Plans oder einer Entwicklung.
Das Scheitern des Projekts lag vor allem an der schlechten Planung.

Die Tatsache, dass jemand eine Aufgabe, ein Ziel oder ein Hindernis nicht bewältigt oder erreicht.
Sein Scheitern an dieser schwierigen Prüfung überraschte alle.

Von Anfang an oder aufgrund bestimmter Umstände keine Aussicht auf Erfolg haben.
Ohne ausreichende Finanzierung war das Vorhaben zum Scheitern verurteilt.
| Genus | neutral das |
|---|---|
| Genitiv | des Scheiterns |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Scheitern | – |
| Akkusativ | das Scheitern | – |
| Dativ | dem Scheitern | – |
| Genitiv | des Scheiterns | – |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
„Scheitern“ ist der als Nomen verwendete Infinitiv des Verbs „scheitern“. So lässt sich der Vorgang selbst zum Subjekt eines Satzes machen.
Das Scheitern gehört zum Lernen dazu.
Häufige Verbindungen sind „sein Scheitern eingestehen“, „das Scheitern verhindern“ und „aus dem Scheitern lernen“. Damit kannst du ausdrücken, wie jemand mit einem erfolglosen Vorhaben umgeht.
Nach monatelangen Bemühungen musste die Leiterin das Scheitern ihres Plans eingestehen.
Die Aufgabe oder das Hindernis wird mit „an“ und Dativ angeschlossen. Dieses Muster bleibt auch bei der Verwendung als Nomen erhalten.
Nach dem Scheitern an der Nordwand kehrten die Bergsteiger ins Tal zurück.
Lerne „zum Scheitern verurteilt sein“ als zusammengehörige Wendung. Das Vorhaben steht dabei als Subjekt; „zum Scheitern verurteilt“ bleibt auch bei einem Subjekt im Plural unverändert.
Dieser Versuch ist zum Scheitern verurteilt.
Solche Versuche sind zum Scheitern verurteilt.