
deinetwegen
Wegen dir; du bist der Grund für eine Handlung, einen Zustand oder ein Ereignis.
Deinetwegen habe ich den letzten Zug verpasst.
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Wegen dir; du bist der Grund für eine Handlung, einen Zustand oder ein Ereignis.
Deinetwegen habe ich den letzten Zug verpasst.

Dir zuliebe; etwas geschieht, um dir zu helfen oder dich zufriedenzustellen.
Deinetwegen komme ich noch einmal mit zum Arzt.
„Deinetwegen“ wird als ein Wort geschrieben und bleibt als Adverb unverändert. Es steht direkt im Satz und bezeichnet den Bezug zur angesprochenen Person.
Deinetwegen verschieben wir den Termin nicht.
Ich habe deinetwegen lange gewartet.
Steht „deinetwegen“ am Satzanfang, folgt das finite Verb direkt danach; das Subjekt steht dann nach dem Verb. Im Satzinneren kann „deinetwegen“ auch später stehen.
Deinetwegen habe ich den Bus genommen.
Ich habe deinetwegen den Bus genommen.
Je nach Kontext bezeichnet „deinetwegen“ entweder einen negativen oder problematischen Anlass oder eine Handlung, die dir zuliebe geschieht. Probleme, Fehler und verpasste Gelegenheiten weisen meist auf den ersten Sinn hin; freiwillige Hilfsangebote oder Zugeständnisse auf den zweiten.
Deinetwegen musste ich den ganzen Bericht noch einmal schreiben.
Deinetwegen bleibe ich heute etwas länger.
In dieser Bedeutung steht „deinetwegen“ häufig bei unangenehmen Folgen oder Vorwürfen. Typische Zusammenhänge sind Ärger, Probleme, Verspätungen und verpasste Termine.
Deinetwegen gab es im Team großen Ärger.
In dieser Bedeutung verbindet sich „deinetwegen“ oft mit Verben, die ein freiwilliges Entgegenkommen ausdrücken, etwa kommen, bleiben, warten oder mitgehen.
Deinetwegen warte ich gern noch eine halbe Stunde.