
depressiv
An einer Depression leidend; eine psychische Erkrankung, die durch gedrückte Stimmung, Interessenverlust und Antriebslosigkeit gekennzeichnet ist.
Nach dem schweren Schicksalsschlag wurde er klinisch depressiv und begab sich in Behandlung.
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An einer Depression leidend; eine psychische Erkrankung, die durch gedrückte Stimmung, Interessenverlust und Antriebslosigkeit gekennzeichnet ist.
Nach dem schweren Schicksalsschlag wurde er klinisch depressiv und begab sich in Behandlung.

Umgangssprachlich für einen Zustand von Niedergeschlagenheit, Traurigkeit oder Mutlosigkeit. Es beschreibt eine vorübergehende schlechte Stimmung, nicht zwingend eine Krankheit.
Das graue Regenwetter macht mich heute total depressiv.

In der Wirtschaftssprache eine Phase der Rezession oder Depression beschreibend, die durch sinkende Produktion und hohe Arbeitslosigkeit gekennzeichnet ist.
Die depressive Wirtschaftslage führte zu zahlreichen Firmenpleiten.
Das Adjektiv „depressiv“ gehört zur Wortfamilie um die psychische Erkrankung „die Depression“. Das Verständnis des Nomens hilft, die primäre Bedeutung des Adjektivs zu verstehen.
Eine Depression ist eine ernsthafte Krankheit, die professionell behandelt werden muss.
Die Bedeutung von „depressiv“ hängt stark vom Kontext ab. Im medizinischen Zusammenhang (z.B. „klinisch depressiv“) ist die Krankheit gemeint. Im Alltag beschreibt es oft nur eine schlechte Stimmung. In Wirtschaftsnachrichten bezieht es sich auf eine schlechte Konjunktur.
Der Patient leidet an einer schweren depressiven Episode.
In der Umgangssprache wird oft die Konstruktion „etwas macht jemanden depressiv“ verwendet, um auszudrücken, dass eine Situation oder Sache eine gedrückte Stimmung verursacht.
Diese traurige Musik macht mich ganz depressiv.