dezent
Unauffällig, zurückhaltend und nicht aufdringlich in Farbe, Form, Lautstärke oder Verhalten.
Sie trug ein elegantes Kleid in einem dezenten Grauton.

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Unauffällig, zurückhaltend und nicht aufdringlich in Farbe, Form, Lautstärke oder Verhalten.
Sie trug ein elegantes Kleid in einem dezenten Grauton.

„Dezent“ bedeutet „unauffällig“ oder „zurückhaltend“. Es ist ein falscher Freund des englischen Wortes „decent“, das „anständig“ oder „akzeptabel“ bedeutet.
Für das Vorstellungsgespräch wählte er ein dezentes Hemd.
„Dezent“ wird sehr häufig als Adverb verwendet, um zu beschreiben, wie eine Handlung ausgeführt wird: auf eine unauffällige oder taktvolle Weise.
Sie hat ihn dezent darauf hingewiesen, dass sein Reißverschluss offen war.
In der Bedeutung „unauffällig“ beschreibt „dezent“ oft visuelle oder akustische Eindrücke. Typische Kombinationen sind „dezente Farben“, „ein dezentes Muster“, „dezenter Schmuck“ oder „dezente Musik“.
Die Wände sind in einem dezenten Beige gestrichen.
Wenn es um Taktgefühl geht, wird „dezent“ oft mit Wörtern der Kommunikation verbunden. Häufig sind „ein dezenter Hinweis“, „eine dezente Frage“ oder „dezente Kritik“.
Mit einer dezenten Geste bat der Kellner die lauten Gäste um Ruhe.
„schlicht“ und „dezent“ liegen nah beieinander, wenn es um Stil, Farben oder Auftreten geht. Beide Wörter können bedeuten, dass etwas nicht auffällig ist. „schlicht“ betont aber vor allem die einfache Form und wenige Details. „dezent“ betont, dass etwas nicht aufdringlich wirkt, zum Beispiel eine Farbe, ein Parfüm, Musik oder Verhalten. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides oft positiv und ruhig klingt. Als Orientierung: Wenn etwas einfach gebaut oder gestaltet ist, passt „schlicht“. Wenn etwas bewusst leise, unauffällig oder nicht zu stark wirkt, passt „dezent“.

Für das Gespräch trägt sie ein dezentes Parfüm.
Im Wohnzimmer steht ein schlichter Holztisch ohne besondere Verzierungen.