
die Diaspora
Die Existenz von religiösen oder nationalen Gruppen, die als Minderheit verstreut außerhalb ihres ursprünglichen Heimatlandes leben.
Die tibetische Diaspora setzt sich weltweit für die Autonomie ihrer Heimat ein.
Diaspora
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Die Existenz von religiösen oder nationalen Gruppen, die als Minderheit verstreut außerhalb ihres ursprünglichen Heimatlandes leben.
Die tibetische Diaspora setzt sich weltweit für die Autonomie ihrer Heimat ein.

Im engeren, historischen Sinne die Verstreuung des jüdischen Volkes und sein Leben außerhalb Israels.
Seit der Antike gibt es eine jüdische Diaspora mit Gemeinden auf der ganzen Welt.
„Diaspora“ ist ein eher formelles Wort, das man vor allem in historischen, politischen oder soziologischen Texten und Diskussionen findet. In der Alltagssprache wird es selten verwendet.
Die Ausstellung thematisiert das Leben der armenischen Diaspora in Frankreich.
Das Wort wird sehr häufig mit der Präposition „in“ und dem Verb „leben“ kombiniert. Die Konstruktion lautet dann „in der Diaspora leben“.
Viele Künstler, die in der Diaspora leben, verarbeiten das Thema Heimat in ihren Werken.
Die ursprüngliche und spezifischste Bedeutung bezieht sich auf das jüdische Volk. Wenn der Kontext die jüdische Geschichte oder Kultur ist, ist diese Bedeutung gemeint. Heute wird der Begriff aber auch auf andere Gruppen übertragen.
Die Geschichte der jüdischen Diaspora ist Jahrtausende alt.
Das Exil bezeichnet den Aufenthalt einer Person außerhalb ihres Heimatlandes, oft aus politischen oder religiösen Gründen. Die Diaspora bezeichnet dagegen das verstreute Leben einer religiösen oder nationalen Gruppe als Minderheit außerhalb ihrer ursprünglichen Heimat.

Nach ihrer Auswanderung lebte die religiöse Gemeinschaft in der Diaspora.
Nach seiner Flucht lebte der Schriftsteller im Exil.