die Diaspora
Die Existenz von religiösen oder nationalen Gruppen, die als Minderheit verstreut außerhalb ihres ursprünglichen Heimatlandes leben.
Die tibetische Diaspora setzt sich weltweit für die Autonomie ihrer Heimat ein.

Diaspora
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Die Existenz von religiösen oder nationalen Gruppen, die als Minderheit verstreut außerhalb ihres ursprünglichen Heimatlandes leben.
Die tibetische Diaspora setzt sich weltweit für die Autonomie ihrer Heimat ein.

„Diaspora“ ist ein eher formelles Wort, das man vor allem in historischen, politischen oder soziologischen Texten und Diskussionen findet. In der Alltagssprache wird es selten verwendet.
Die Ausstellung thematisiert das Leben der armenischen Diaspora in Frankreich.
Das Wort wird sehr häufig mit der Präposition „in“ und dem Verb „leben“ kombiniert. Die Konstruktion lautet dann „in der Diaspora leben“.
Viele Künstler, die in der Diaspora leben, verarbeiten das Thema Heimat in ihren Werken.
Die ursprüngliche und spezifischste Bedeutung bezieht sich auf das jüdische Volk. Wenn der Kontext die jüdische Geschichte oder Kultur ist, ist diese Bedeutung gemeint. Heute wird der Begriff aber auch auf andere Gruppen übertragen.
Die Geschichte der jüdischen Diaspora ist Jahrtausende alt.
„die Migration“ und „die Diaspora“ haben beide mit Menschen zu tun, die ihr Herkunftsland oder ihre Herkunftsregion verlassen haben. „Migration“ beschreibt vor allem die Bewegung selbst: Menschen ziehen für längere Zeit an einen anderen Ort oder in ein anderes Land. „Diaspora“ beschreibt eher den Zustand danach: Eine Gruppe lebt verstreut als Minderheit außerhalb ihres ursprünglichen Heimatlandes. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide oft in Gesprächen über Herkunft, Flucht oder Einwanderung vorkommen. Praktisch gilt: Bei der Wanderung sagt man „Migration“, bei der verstreuten Gemeinschaft im Ausland eher „Diaspora“.

In der Diaspora pflegen viele Menschen weiterhin ihre Sprache und Traditionen.
Die Migration vieler Familien verändert das Leben in der Stadt.