die Diskretion
Die Fähigkeit und Verpflichtung, vertrauliche Informationen für sich zu behalten und taktvoll zu handeln; Verschwiegenheit.
In meinem Beruf als Personalberater ist absolute Diskretion unerlässlich.

Diskretion
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Die Fähigkeit und Verpflichtung, vertrauliche Informationen für sich zu behalten und taktvoll zu handeln; Verschwiegenheit.
In meinem Beruf als Personalberater ist absolute Diskretion unerlässlich.

„Diskretion“ ist das Nomen zum Adjektiv „diskret“. Wenn eine Person „diskret“ ist, dann besitzt sie die Eigenschaft der „Diskretion“. Diese Verbindung hilft beim Verstehen beider Wörter.
Ein guter Freund ist diskret und bewahrt Geheimnisse für sich.
In der Bedeutung „Verschwiegenheit“ wird „Diskretion“ oft mit bestimmten Verben kombiniert: „Diskretion wahren“, „um Diskretion bitten“ oder „Diskretion garantieren“.
Der Arzt bat seine Mitarbeiter, bei Patientendaten höchste Diskretion zu wahren.
In der Bedeutung „Ermessensspielraum“ wird meist die feste Wendung „in jemandes Diskretion liegen“ verwendet. Das bedeutet, dass diese Person die Freiheit hat, selbst zu entscheiden.
Es liegt in der Diskretion des Komitees, die Regeln anzupassen.
„Privatsphäre“ und „Diskretion“ hängen zusammen, wenn es um persönliche oder vertrauliche Dinge geht. „Privatsphäre“ ist der Bereich einer Person, den andere respektieren sollen. „Diskretion“ ist eher das Verhalten anderer Personen: Sie behalten Informationen für sich und gehen vorsichtig damit um. Man schützt also die Privatsphäre einer Person durch Diskretion. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Geheimhalten und persönlichen Grenzen zu tun haben. Praktisch gesagt: „Privatsphäre“ beschreibt den geschützten Bereich, „Diskretion“ beschreibt die Rücksicht und Verschwiegenheit.

Beim Beratungstermin bat der Kunde um Diskretion.
Wegen ihrer Privatsphäre möchte die Familie keine Fotos im Internet sehen.