
drauflos
Ohne einen bestimmten Plan, ein festes Ziel oder eine genaue Richtung vorzugehen.
Die Kinder liefen einfach drauflos, ohne zu wissen, wo sie ankommen würden.
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Ohne einen bestimmten Plan, ein festes Ziel oder eine genaue Richtung vorzugehen.
Die Kinder liefen einfach drauflos, ohne zu wissen, wo sie ankommen würden.

Etwas unüberlegt und ohne vorherige Vorbereitung zu tun, besonders beim Reden, Schreiben oder Handeln.
Er redete drauflos, obwohl er von der Sache kaum etwas wusste.
„Drauflos“ setzt sich aus „drauf“ und „los“ zusammen. „Los“ zeigt an, dass eine Handlung oder Bewegung beginnt; die Verbindung „drauflos“ bezeichnet ein Vorgehen ohne genaue Planung oder Steuerung.
Ohne einen Blick auf die Karte marschierte er einfach drauflos.
„Drauflos“ steht häufig direkt nach dem Verb und wird oft mit „einfach“ oder „völlig“ kombiniert. Es kann auch mit einem Verb zu einer festen Verbindung wie „draufloslaufen“ oder „drauflosreden“ verbunden werden.
Sie fuhr einfach drauflos und bemerkte erst später, dass sie falsch abgebogen war.
Für die Bedeutung ohne festes Ziel steht „drauflos“ besonders oft bei Bewegungsverben. Typische Verbindungen sind „draufloslaufen“, „drauflosfahren“, „drauflosmarschieren“ und „drauflosschwimmen“.
Wir liefen eine Stunde lang drauflos, bis wir an einem kleinen See ankamen.
Bei Sprech-, Schreib- und anderen Tätigkeitsverben zeigt „drauflos“ oft, dass jemand handelt, ohne vorher nachzudenken oder etwas zu prüfen. Häufige Verbindungen sind „drauflosreden“, „drauflosschreiben“ und „drauflosarbeiten“.
Er schrieb einfach drauflos und überprüfte die Informationen erst am nächsten Tag.
„Drauflos“ gehört vor allem zur gesprochenen und lockeren Alltagssprache. In Erzählungen kann es eine spontane, ungeplante Handlung besonders lebendig darstellen.
Als der Weg plötzlich endete, gingen sie trotzdem drauflos.