ebenda
In wissenschaftlichen Texten und Zitaten verwendetes Wort, das „an derselben Stelle“ bedeutet. Es verweist auf die unmittelbar zuvor genannte Quelle und wird oft mit „ebd.“ abgekürzt.
Vgl. Müller 2021, S. 45; ebenda, S. 47.

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In wissenschaftlichen Texten und Zitaten verwendetes Wort, das „an derselben Stelle“ bedeutet. Es verweist auf die unmittelbar zuvor genannte Quelle und wird oft mit „ebd.“ abgekürzt.
Vgl. Müller 2021, S. 45; ebenda, S. 47.

Das Wort setzt sich aus „eben“ (genau) und „da“ (dort) zusammen. Die wörtliche Bedeutung ist also „genau dort“ oder „an genau derselben Stelle“.
Die erste Referenz findet sich auf Seite 12, die zweite ebenda.
„Ebenda“ wird fast ausschließlich in der Schriftsprache verwendet, insbesondere in wissenschaftlichen oder juristischen Texten. In der gesprochenen Sprache kommt es praktisch nicht vor.
Siehe dazu Schmidt (2020), S. 15, und ebenda, S. 23.
In Fußnoten und Quellenangaben wird „ebenda“ sehr oft mit „ebd.“ abgekürzt, um Platz zu sparen. Diese Abkürzung ist in akademischen Kreisen sehr geläufig.
1. Meier, Hans. Die deutsche Sprache. Berlin 2019, S. 50. 2. Ebd., S. 55.
„dort“ und „ebenda“ können beide auf eine Stelle verweisen. „dort“ ist sehr allgemein und kann sich auf einen Ort oder auch auf eine Stelle in einem Text beziehen. „ebenda“ ist viel spezieller: Man benutzt es vor allem in wissenschaftlichen Texten oder Quellenangaben und meint „an derselben Stelle wie gerade vorher“. Im Alltag klingt „ebenda“ unnatürlich. Verwechselbar sind die Wörter, weil beide zurück auf etwas Genanntes zeigen können. In normalen Gesprächen oder einfachen Texten nimmt man meist „dort“. In Fußnoten oder Zitaten kann „ebenda“ passend sein.

Im nächsten Zitat steht nur „ebenda“, weil die Quelle schon direkt davor genannt wurde.
Heute wird die Familie dort in der Schule über das neue Projekt sprechen.