
die Eingebung
Ein Gedanke oder eine Idee, die jemandem plötzlich kommt, ohne dass er bewusst danach gesucht hat.
Mitten in der Nacht hatte sie die rettende Eingebung, wie sich das Problem lösen ließ.
Eingebung
die Eingebung, die Eingebungen
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Ein Gedanke oder eine Idee, die jemandem plötzlich kommt, ohne dass er bewusst danach gesucht hat.
Mitten in der Nacht hatte sie die rettende Eingebung, wie sich das Problem lösen ließ.

Ein Gedanke oder eine Erkenntnis, die nach religiöser Vorstellung von Gott oder einer höheren Macht vermittelt wird.
Der Prophet erklärte, er habe diese Botschaft durch göttliche Eingebung empfangen.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Eingebungen |
| Genitiv | der Eingebung |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Eingebung | die Eingebungen |
| Akkusativ | die Eingebung | die Eingebungen |
| Dativ | der Eingebung | den Eingebungen |
| Genitiv | der Eingebung | der Eingebungen |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
Ob eine persönliche Idee oder eine religiöse Mitteilung gemeint ist, erkennt man meist an der Quelle: Bei einer spontanen Idee steht oft eine Person im Mittelpunkt, bei der religiösen Bedeutung häufig Gott, eine höhere Macht oder ein Prophet.
Die Eingebung kam ihr beim Spaziergang.
Der Prophet sprach von einer Eingebung durch Gott.
In der Bedeutung einer plötzlich auftauchenden Idee steht „Eingebung“ häufig mit Verben wie „haben“, „bekommen“ oder „kommen“. Typische nähere Bestimmungen sind „plötzlich“, „rettend“ und „genial“.
Kurz vor der Prüfung hatte Jonas eine rettende Eingebung.
Die Person, die die Idee erhält, steht oft im Dativ, wenn man ausdrückt, dass ihr eine Eingebung kommt. Außerdem ist die Verbindung „eine Eingebung haben“ sehr gebräuchlich.
Beim Kochen kam mir eine gute Eingebung.
Sie hatte eine Eingebung und änderte den Versuchsaufbau.
Diese Bedeutung findet man besonders in religiösen oder religiös geprägten Texten. Häufige Verbindungen sind „göttliche Eingebung“ und „durch Eingebung“ oder „durch göttliche Eingebung“.
Der Text gilt in dieser Tradition als Ergebnis göttlicher Eingebung.