die Einheitspartei
Eine politische Partei, die in einem Staat die alleinige Regierungsgewalt innehat und keine Oppositionsparteien zulässt.
In der DDR war die SED die staatstragende Einheitspartei.

Einheitspartei
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Eine politische Partei, die in einem Staat die alleinige Regierungsgewalt innehat und keine Oppositionsparteien zulässt.
In der DDR war die SED die staatstragende Einheitspartei.

Das Wort setzt sich aus „Einheit“ und „Partei“ zusammen. Es beschreibt ein politisches System, in dem es nur eine einzige, vereinheitlichte Partei gibt, die die Macht hat.
Die Existenz einer Einheitspartei ist ein Merkmal von Diktaturen.
Dieser Begriff wird fast ausschließlich im Kontext von autoritären oder totalitären Staaten verwendet, in denen keine politische Opposition erlaubt ist. Er hat eine stark negative Konnotation in demokratischen Gesellschaften.
In vielen sozialistischen Staaten des 20. Jahrhunderts gab es eine Einheitspartei.
Eine sehr häufige Kombination ist „staatstragende Einheitspartei“. Das Adjektiv „staatstragend“ betont, dass diese eine Partei die alleinige Grundlage und Stütze des Staates ist.
Die Verfassung erklärte die Partei zur staatstragenden Einheitspartei.
„Regierungspartei“ und „Einheitspartei“ können beide eine Partei meinen, die regiert. Der Unterschied ist aber sehr wichtig. Eine „Regierungspartei“ regiert in einem normalen politischen System, oft zusammen mit anderen Parteien, und es kann Opposition geben. Eine „Einheitspartei“ hat allein die Macht und lässt keine Oppositionsparteien zu. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide mit Regierungsmacht verbunden sind. „Regierungspartei“ ist der neutrale Begriff für eine Partei in der Regierung; „Einheitspartei“ passt nur, wenn es keine echte politische Konkurrenz gibt.

In diesem Staat kontrolliert die Einheitspartei alle wichtigen politischen Entscheidungen.
Im Büro liest Anna einen Artikel über die neue Strategie der Regierungspartei.