
die Einöde
Eine einsame, menschenleere und oft karge Landschaft oder Gegend.
Sie fuhren stundenlang durch die isländische Einöde, ohne einem anderen Auto zu begegnen.
Einöde
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Eine einsame, menschenleere und oft karge Landschaft oder Gegend.
Sie fuhren stundenlang durch die isländische Einöde, ohne einem anderen Auto zu begegnen.

(Figurativ) Eine als langweilig, eintönig und reizlos empfundene Situation oder Umgebung.
Das Leben in dem kleinen Dorf war für die junge Frau eine einzige Einöde.
Das Wort setzt sich aus „ein“ (eins) und dem Adjektiv „öde“ (karg, trostlos, langweilig) zusammen. Es beschreibt also einen Ort oder eine Situation, die von einer einzigen, trostlosen Eigenschaft geprägt ist.
Die Wüste ist eine Sand-Einöde.
Um die Landschaft zu beschreiben, wird „Einöde“ oft mit Adjektiven wie „karg“, „trostlos“, „menschenleer“ oder „eisig“ kombiniert.
Sie wanderten tagelang durch die trostlose Einöde.
Im übertragenen Sinn beschreibt „Einöde“ eine als leer und reizlos empfundene Situation. Man spricht zum Beispiel von einer „kulturellen Einöde“ oder einer „geistigen Einöde“.
Nach dem Umzug empfand er sein neues Leben als soziale Einöde.
Wüste kann einen Ort bildlich als leer und trostlos beschreiben, ohne dass er wirklich eine Wüste ist. Einöde bezeichnet dagegen vor allem eine tatsächlich einsame, menschenleere und oft karge Gegend. Für übertragene Trostlosigkeit passt daher eher Wüste, für Abgeschiedenheit Einöde.

Das abgelegene Dorf liegt mitten in einer menschenleeren Einöde.
Nach der Schließung aller Geschäfte wirkt das Viertel wie eine Wüste.