
sich ekeln vor
Ekel empfinden, weil man etwas als sehr unangenehm oder widerlich empfindet.
Ich ekle mich vor verdorbener Milch.
ekeln – ekelte – hat geekelt
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Ekel empfinden, weil man etwas als sehr unangenehm oder widerlich empfindet.
Ich ekle mich vor verdorbener Milch.

Bei jemandem Ekel auslösen oder jemanden anwidern.
Der Geruch ekelte ihn so sehr, dass er den Raum verließ.

Ekel empfinden; diese unpersönliche Verwendung steht meist in der Verbindung „es ekelt jemanden“.
Mich ekelt es vor dieser klebrigen Masse.
| ich | ekle ekele |
|---|---|
| du | ekelst |
| er/sie/es | ekelt |
| wir | ekeln |
| ihr | ekelt |
| sie | ekeln |
| ich | ekelte |
|---|---|
| du | ekeltest |
| er/sie/es | ekelte |
| wir | ekelten |
| ihr | ekeltet |
| sie | ekelten |
| ich | habe geekelt |
|---|---|
| du | hast geekelt |
| er/sie/es | hat geekelt |
| wir | haben geekelt |
| ihr | habt geekelt |
| sie | haben geekelt |
| du | ekle! ekele!, ekel! |
|---|---|
| ihr | ekelt! |
| Sie | ekeln Sie! |
| ich | hatte geekelt |
|---|---|
| du | hattest geekelt |
| er/sie/es | hatte geekelt |
| wir | hatten geekelt |
| ihr | hattet geekelt |
| sie | hatten geekelt |
| ich | werde ekeln |
|---|---|
| du | wirst ekeln |
| er/sie/es | wird ekeln |
| wir | werden ekeln |
| ihr | werdet ekeln |
| sie | werden ekeln |
| ich | ekele ekle |
|---|---|
| du | ekelst eklest |
| er/sie/es | ekele ekle |
| wir | ekeln |
| ihr | ekelt eklet |
| sie | ekeln |
Für die indirekte Rede.
| ich | ekelte |
|---|---|
| du | ekeltest |
| er/sie/es | ekelte |
| wir | ekelten |
| ihr | ekeltet |
| sie | ekelten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | ekeln |
|---|---|
| mit zu | zu ekeln |
| Partizip I | ekelnd |
| Partizip II | geekelt |
„Ekeln“ wird häufig reflexiv mit „sich“ oder unpersönlich mit „es“ verwendet. In der reflexiven Konstruktion steht die betroffene Person als Subjekt; in der unpersönlichen Konstruktion steht sie im Akkusativ.
Vor dem schimmeligen Brot ekelt sich mein Bruder.
Es ekelt mich, wenn jemand mit vollem Mund spricht.
Bei „sich ekeln vor“ steht das, was Ekel auslöst, nach „vor“ im Dativ. Das reflexive Pronomen richtet sich nach der Person, die den Ekel empfindet.
Ich ekle mich vor dem Geruch dieses Essens.
In der Bedeutung „Ekel auslösen“ kann „ekeln“ ein Akkusativobjekt für die betroffene Person haben. Häufig ist das Subjekt dabei ein Geruch, ein Anblick oder eine andere unangenehme Sache.
Der Anblick der toten Maus ekelte die Kinder.
Die unpersönliche Konstruktion folgt meist dem Muster „Es ekelt jemanden vor etwas“ oder „Jemanden ekelt es vor etwas“. Die Person steht im Akkusativ, und nach „vor“ folgt der Dativ.
Es ekelte ihn vor dem fettigen Wasser.