Ein elektrischer Leiter, der den Übergang von elektrischem Strom zwischen einem metallischen Leiter und einem nichtmetallischen Medium (wie einer Flüssigkeit, einem Gas oder einem Halbleiter) herstellt.
beispiel
Beim Schweißen entsteht durch den Strom zwischen der Elektrode und dem Werkstück ein Lichtbogen.
Tipps
Wortaufbau
„Elektrode“ ist ein internationales Fachwort. Es stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus „elektron“ (für Elektrizität) und „hodos“ (Weg) zusammen. Eine Elektrode ist also wörtlich ein „Weg für Elektrizität“.
BEISPIEL
Die Batterie funktioniert durch eine chemische Reaktion zwischen zwei verschiedenen Elektroden.
Fachsprachlicher Kontext
Dieses Wort ist ein Fachbegriff aus der Physik, Chemie und Technik. Man findet es vor allem in Kontexten wie Batterien, Schweißen, Galvanik oder in der Medizin (z. B. bei einem EKG).
BEISPIEL
Für die Messung der Gehirnströme wurden dem Patienten Elektroden am Kopf befestigt.
Typische Verbindungen
Häufige Kombinationen sind „positive Elektrode“ (Anode) und „negative Elektrode“ (Kathode). Typische Verben sind „Elektroden anbringen“ oder „anschließen“.
BEISPIEL
Achte darauf, die positive und die negative Elektrode nicht zu verwechseln.
Vergleichen mit
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Elektrode vs Kontakt
„der Kontakt“ und „die Elektrode“ können beide in technischen oder elektrischen Zusammenhängen vorkommen. „der Kontakt“ meint dabei die Stelle oder Verbindung, durch die ein Stromkreis geschlossen oder unterbrochen wird. „die Elektrode“ ist dagegen ein bestimmter elektrischer Leiter, der Strom zu einem Medium leitet oder daraus aufnimmt. Man kann die Wörter verwechseln, weil eine Elektrode oft Kontakt herstellen muss. Genau gesagt ist die Elektrode aber ein Bauteil, während der Kontakt eher die Verbindung oder Kontaktstelle meint.
Elektrode
Die Ärztin befestigt eine Elektrode auf der Haut, bevor die Untersuchung beginnt.
Kontakt
Der Kontakt im alten Schalter ist locker, deshalb geht die Lampe manchmal aus.