Ein Lebewesen in der frühesten Phase seiner Entwicklung nach der Befruchtung der Eizelle, bevor die Organe vollständig ausgebildet sind. Beim Menschen bezeichnet der Begriff die ersten acht Wochen der Schwangerschaft.
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Auf dem Ultraschallbild konnte man den menschlichen Embryo bereits erkennen.
Tipps
Register: Fachsprache
„Embryo“ ist ein wissenschaftlicher Fachbegriff aus der Biologie, Medizin und Botanik. Im Alltag wird er nur verwendet, wenn man präzise über die frühe Entwicklung eines Lebewesens spricht.
BEISPIEL
Die Vorlesung heute behandelt die Entwicklung des Embryos zum Fötus.
Kontexthinweis
Ob ein menschlicher/tierischer oder ein pflanzlicher Embryo gemeint ist, erkennen Sie am Kontext. Wörter wie „Schwangerschaft“, „Ultraschall“ oder „Eizelle“ deuten auf die medizinische Bedeutung hin. Wörter wie „Samen“, „Keimling“ oder „Pflanze“ weisen auf die botanische Bedeutung hin.
BEISPIEL
Die Ärztin erklärte die Entwicklung des menschlichen Embryos.
Wortfamilie
Das Wort „Embryo“ gehört zu einer wissenschaftlichen Wortfamilie. Das Adjektiv dazu ist „embryonal“ (z.B. die embryonale Entwicklung) und das Fachgebiet ist die „Embryologie“.
BEISPIEL
Die embryonale Phase ist durch schnelles Zellwachstum gekennzeichnet.
Vergleichen mit
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Embryo vs Keim
„Keim“ und „Embryo“ bezeichnen beide einen sehr frühen Entwicklungszustand. „Keim“ passt bei Pflanzen als erster junger Trieb aus einem Samen. Außerdem kann es allgemein den Anfang von etwas meinen. „Embryo“ ist genauer und biologischer: Es meint ein Lebewesen in der frühen Entwicklung nach der Befruchtung, zum Beispiel beim Menschen oder bei Tieren. In der Botanik kann „Embryo“ auch der Keimling im Samen sein. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide etwas sehr Frühes meinen. Für Menschen und Tiere sagt man aber „Embryo“, nicht einfach „Keim“.
Embryo
Im Biologieunterricht lernen wir, wie sich ein Embryo in den ersten Wochen entwickelt.