die Enkelin
Die Tochter des eigenen Sohnes oder der eigenen Tochter.
Meine Großmutter freut sich immer, wenn ihre Enkelin sie besucht.

Enkelin
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Die Tochter des eigenen Sohnes oder der eigenen Tochter.
Meine Großmutter freut sich immer, wenn ihre Enkelin sie besucht.

Das Wort ist mit der Endung „-in“ von der männlichen Form „der Enkel“ abgeleitet. Diese Endung ist die häufigste Art, weibliche Personenbezeichnungen im Deutschen zu bilden.
Der Enkel spielt Fußball, die Enkelin liest ein Buch.
„Enkelin“ gehört zur Wortfamilie rund um Nachkommen. Dazu zählen „der Enkel“ (männlich), „das Enkelkind“ (neutral) und „die Enkelkinder“ (Plural für alle Geschlechter).
Die Großeltern haben drei Enkelkinder.
Um die Zugehörigkeit auszudrücken, verwendet man meist den Genitiv oder die Präposition „von“. Der Genitiv ist formeller, während „von“ + Dativ im Alltag sehr gebräuchlich ist.
Das ist die Enkelin meiner Nachbarin.
„die Tochter“ und „die Enkelin“ bezeichnen beide weibliche Familienmitglieder, aber sie gehören zu verschiedenen Generationen. Eine „Tochter“ ist das eigene weibliche Kind. Eine „Enkelin“ ist das weibliche Kind des eigenen Sohnes oder der eigenen Tochter. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen eine jüngere weibliche Person in der Familie gemeint ist. Die einfache Orientierung ist: Aus Sicht der Eltern sagt man „Tochter“, aus Sicht der Großeltern sagt man „Enkelin“.

Heute holt mein Nachbar seine Enkelin vom Kindergarten ab.
Meine Tochter geht seit diesem Jahr allein zur Schule.