
erblühen
Zu blühen beginnen und Blüten entwickeln.
Im Frühling erblühen die Kirschbäume.
erblühen – erblühte – ist erblüht
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Zu blühen beginnen und Blüten entwickeln.
Im Frühling erblühen die Kirschbäume.

Sich entwickeln und seine Möglichkeiten oder Fähigkeiten immer stärker entfalten. Die Bedeutung wird meist bildlich verwendet.
Unter ihrer neuen Lehrerin erblühte ihre Freude am Lesen.
| ich | erblühe |
|---|---|
| du | erblühst |
| er/sie/es | erblüht |
| wir | erblühen |
| ihr | erblüht |
| sie | erblühen |
| ich | erblühte |
|---|---|
| du | erblühtest |
| er/sie/es | erblühte |
| wir | erblühten |
| ihr | erblühtet |
| sie | erblühten |
| ich | bin erblüht |
|---|---|
| du | bist erblüht |
| er/sie/es | ist erblüht |
| wir | sind erblüht |
| ihr | seid erblüht |
| sie | sind erblüht |
| du | erblüh! erblühe! |
|---|---|
| ihr | erblüht! |
| Sie | erblühen Sie! |
| ich | war erblüht |
|---|---|
| du | warst erblüht |
| er/sie/es | war erblüht |
| wir | waren erblüht |
| ihr | wart erblüht |
| sie | waren erblüht |
| ich | werde erblühen |
|---|---|
| du | wirst erblühen |
| er/sie/es | wird erblühen |
| wir | werden erblühen |
| ihr | werdet erblühen |
| sie | werden erblühen |
| ich | erblühe |
|---|---|
| du | erblühest |
| er/sie/es | erblühe |
| wir | erblühen |
| ihr | erblühet |
| sie | erblühen |
Für die indirekte Rede.
| ich | erblühte |
|---|---|
| du | erblühtest |
| er/sie/es | erblühte |
| wir | erblühten |
| ihr | erblühtet |
| sie | erblühten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | erblühen |
|---|---|
| mit zu | zu erblühen |
| Partizip I | erblühend |
| Partizip II | erblüht |
„Erblühen“ besteht aus der Vorsilbe „er-“ und dem Verb „blühen“. Die Vorsilbe ist untrennbar; im Perfekt steht deshalb kein zusätzliches „ge-“ vor dem Verb.
Nach dem langen Winter sind die ersten Blumen erblüht.
„Erblühen“ klingt meist bildhaft und eher gehoben. Das Wort kommt besonders in literarischen, poetischen oder festlichen Texten vor.
Im Garten erblühten die Rosen in voller Pracht.
In der wörtlichen Bedeutung stehen als Subjekt häufig Pflanzen, Bäume oder einzelne Blüten. Typische Zeit- und Ortsangaben sind Angaben zum Frühling, zu Gärten oder zur Natur.
Im warmen April erblühten im Park zahlreiche Tulpen.
Die bildliche Bedeutung erkennt man daran, dass kein Pflanzenwachstum gemeint ist, sondern zum Beispiel Freude, Kreativität oder eine Persönlichkeit. Häufig beschreibt „erblühen“ dabei eine positive Entwicklung über längere Zeit.
Nach dem Umzug erblühte seine Kreativität wieder.