die Erbschaftssteuer
Eine staatliche Abgabe, die auf das Vermögen erhoben wird, das eine Person durch eine Erbschaft erhält.
Je nach Verwandtschaftsgrad fällt die Erbschaftssteuer unterschiedlich hoch aus.

Erbschaftssteuer
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Eine staatliche Abgabe, die auf das Vermögen erhoben wird, das eine Person durch eine Erbschaft erhält.
Je nach Verwandtschaftsgrad fällt die Erbschaftssteuer unterschiedlich hoch aus.

Das Wort ist ein typisches deutsches Kompositum. Es besteht aus „die Erbschaft“, dem Fugenlaut „-s-“ und „die Steuer“. Die Bedeutung ist also wörtlich „Steuer auf eine Erbschaft“.
Die Höhe der Erbschaftssteuer hängt vom Wert des Erbes ab.
Im Zusammenhang mit der Erbschaftssteuer werden oft die Verben „zahlen“, „entrichten“ (formeller) oder „abführen“ verwendet. Wenn die Steuer fällig wird, sagt man, sie „fällt an“.
Für das geerbte Haus musste er eine hohe Erbschaftssteuer zahlen.
Wenn man den Grund für die Steuer nennt, verwendet man die Präposition „auf“ mit Akkusativ. Man zahlt die Erbschaftssteuer „auf“ das geerbte Vermögen.
Die Erbschaftssteuer auf das Aktienpaket war beträchtlich.
„die Erbschaft“ und „die Erbschaftssteuer“ hängen eng zusammen, meinen aber nicht dasselbe. „Die Erbschaft“ ist das Vermögen oder der Besitz, den jemand nach dem Tod einer anderen Person bekommt. „Die Erbschaftssteuer“ ist das Geld, das man unter bestimmten Bedingungen an den Staat zahlen muss, weil man etwas geerbt hat. Die Wörter können verwechselt werden, weil „Erbschaft“ in beiden vorkommt. Praktisch ist der Unterschied klar: Die Erbschaft bekommt man, die Erbschaftssteuer zahlt man.

Vor dem Termin informiert sich Frau Wolf über die Erbschaftssteuer.
Die Erbschaft besteht aus einem kleinen Haus und etwas Geld auf dem Konto.