
ergo
Daraus folgt; folglich oder also. Das Wort wird meist in gehobener, wissenschaftlicher oder scherzhafter Sprache verwendet, um eine Schlussfolgerung auszudrücken.
Er denkt, also ist er, ergo existiert er.
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Daraus folgt; folglich oder also. Das Wort wird meist in gehobener, wissenschaftlicher oder scherzhafter Sprache verwendet, um eine Schlussfolgerung auszudrücken.
Er denkt, also ist er, ergo existiert er.
„Ergo“ kann am Anfang eines Hauptsatzes stehen und nimmt dort die erste Position ein; das finite Verb folgt direkt danach. Zwischen zwei selbstständigen Sätzen steht davor meist ein Semikolon oder ein Punkt.
Die Beweise sind eindeutig; ergo ist der Angeklagte schuldig.
Die Frist ist abgelaufen. Ergo endet das Verfahren heute.
„Ergo“ steht typischerweise nach einer Begründung oder Beobachtung und leitet daraus die Konsequenz ab. Es passt deshalb besonders gut in argumentierende Texte, Kommentare und pointierte Schlussfolgerungen.
Die Nachfrage ist stark gestiegen; ergo müssen wir die Produktion erhöhen.
Besonders bekannt ist die Formel „Cogito, ergo sum“, die auch in deutschen Texten zitiert wird. Außerhalb solcher Formeln wird „ergo“ oft bewusst gehoben oder humorvoll eingesetzt.
Er zweifelt an allem, ergo kann er keine einfache Antwort akzeptieren.