erlebbar
So gestaltet, dass etwas direkt, intensiv oder mit den Sinnen wahrgenommen und erfahren werden kann.
Das Museum macht Geschichte durch interaktive Stationen für Kinder erlebbar.

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So gestaltet, dass etwas direkt, intensiv oder mit den Sinnen wahrgenommen und erfahren werden kann.
Das Museum macht Geschichte durch interaktive Stationen für Kinder erlebbar.

Das Adjektiv ist vom Verb „erleben“ abgeleitet. Die Endung „-bar“ bedeutet, dass die Handlung des Verbs möglich ist. „Erlebbar“ heißt also wörtlich, dass etwas erlebt werden kann.
Dank der neuen Technologie ist virtuelle Realität für jeden erlebbar.
Eine sehr häufige Kombination ist „etwas erlebbar machen“. Dies bedeutet, etwas Abstraktes oder Fernes so zu präsentieren, dass man es direkt und intensiv erfahren kann.
Die Ausstellung will die römische Zeit für Besucher erlebbar machen.
Dieses Wort wird oft in den Bereichen Bildung, Museumspädagogik, Tourismus und Marketing verwendet. Es beschreibt meist interaktive oder anschauliche Methoden.
Durch den Audioguide wird die Geschichte des Ortes auf eine neue Weise erlebbar.
„spürbar“ und „erlebbar“ beziehen sich beide darauf, dass man etwas direkt wahrnimmt. „spürbar“ beschreibt eine Wirkung, die man deutlich merkt, zum Beispiel Hitze, Druck, Angst oder eine Veränderung. „erlebbar“ beschreibt eher, dass etwas so gestaltet ist, dass Menschen es aktiv erfahren können. Das Wort passt oft zu Ausstellungen, Geschichte, Kultur, Natur oder Veranstaltungen. „spürbar“ sagt also: Man merkt etwas. „erlebbar“ sagt: Man kann etwas direkt erleben und mit den Sinnen erfahren.

Im neuen Museum wird die Geschichte der Stadt für Kinder erlebbar.
Am Abend war die Kälte in der Wohnung deutlich spürbar.