
ermuntern
Jemanden ermutigen oder motivieren, etwas zu tun. Oft in der Konstruktion „jemanden zu etwas ermuntern“.
Ihre Freunde ermunterten sie, sich für die Stelle zu bewerben.
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Jemanden ermutigen oder motivieren, etwas zu tun. Oft in der Konstruktion „jemanden zu etwas ermuntern“.
Ihre Freunde ermunterten sie, sich für die Stelle zu bewerben.

Jemanden aufheitern, fröhlicher oder wacher machen.
Ein starker Kaffee am Morgen kann müde Geister ermuntern.
Das Verb leitet sich vom Adjektiv „munter“ (lebhaft, wach) ab. Die Vorsilbe „er-“ beschreibt hier das Herbeiführen eines Zustands. „Ermuntern“ bedeutet also wörtlich, jemanden „munter zu machen“ – entweder motivierter oder wacher.
Ein freundliches Wort kann einen traurigen Menschen oft ermuntern.
„Ermuntern“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „er-“ bleibt immer mit dem Verbstamm verbunden, auch im Hauptsatz oder im Partizip II (ermuntert).
Der Lehrer ermuntert seine Schüler, Fragen zu stellen.
Wenn man jemanden ermutigt, eine bestimmte Handlung auszuführen, wird die Konstruktion „jemanden zu etwas ermuntern“ verwendet. Auf „zu“ folgt entweder ein Nomen im Dativ oder ein Infinitiv am Satzende.
Ich möchte dich zu einer Teilnahme am Wettbewerb ermuntern.
„Ermuntern“ gehört einem etwas gehobeneren oder schriftlichen Sprachstil an. Es klingt oft etwas sanfter und formeller.
Wir möchten Sie ermuntern, von unserem Angebot Gebrauch zu machen.
Beide Wörter bedeuten, dass man eine zögernde Person zu etwas bewegt. Ermutigen hebt stärker hervor, dass Angst oder Unsicherheit kleiner werden; ermuntern klingt oft wie ein freundlicher, sanfter Anstoß. Bei einer schwierigen Entscheidung passt eher „ermutigen“, bei einer lockeren Aufforderung eher „ermuntern“.

Seine Freundin ermunterte ihn freundlich, noch ein Stück weiterzugehen.
Seine Freundin ermutigte ihn, trotz seiner Angst vor dem Publikum zu sprechen.