
das Erz
Ein in der Natur vorkommendes Gestein oder Mineral, aus dem Metalle oder andere wertvolle Stoffe gewonnen werden können.
In dieser Region wird seit Jahrhunderten Eisenerz abgebaut.
Erz
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Ein in der Natur vorkommendes Gestein oder Mineral, aus dem Metalle oder andere wertvolle Stoffe gewonnen werden können.
In dieser Region wird seit Jahrhunderten Eisenerz abgebaut.
„Erz“ wird sehr oft als zweiter Teil eines zusammengesetzten Nomens verwendet, um die Art des Metalls zu spezifizieren. Beispiele sind „Eisenerz“, „Kupfererz“ oder „Golderz“.
Schweden ist bekannt für seine reichen Vorkommen an Eisenerz.
Im Kontext von Bergbau und Metallurgie wird Erz „abgebaut“, „gefördert“ (aus der Erde geholt) und anschließend „geschmolzen“ oder „verhüttet“, um das Metall zu gewinnen.
Das Erz wird in großen Öfen geschmolzen.
Das Wort „Erz“ gehört hauptsächlich in den fachlichen Kontext von Geologie, Bergbau und Metallverarbeitung. Im Alltag wird es selten allein verwendet, außer in den genannten Zusammensetzungen.
Die Analyse ergab, dass das Erz einen hohen Metallgehalt hat.
Das Nomen „das Erz“ (ore) ist nicht mit dem verstärkenden Präfix „Erz-“ verwandt, wie in „Erzfeind“ (arch-enemy) oder „Erzbischof“ (archbishop). Diese haben unterschiedliche Ursprünge.
Der Erzfeind des Helden ist eine völlig andere Wortbedeutung als das Eisenerz im Berg.
Beide Wörter können ein natürlich vorkommendes mineralisches Material bezeichnen. „Mineral“ ist der allgemeinere Begriff für einen anorganischen Feststoff, während „Erz“ zusätzlich voraussetzt, dass daraus Metalle oder andere wertvolle Stoffe gewonnen werden können. Ohne diesen Bezug ist „Mineral“ die passendere Wahl.

Aus dem Erz im Bergwerk kann man Eisen gewinnen.
Der Geologe untersuchte das Mineral unter dem Mikroskop.