Ein Gebäude, dessen tragende Konstruktion aus Holzbalken besteht, die von außen sichtbar sind. Die Zwischenräume, Gefache genannt, sind mit Lehm, Ziegeln oder anderen Materialien gefüllt.
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Viele Altstädte in Deutschland sind für ihre gut erhaltenen Fachwerkhäuser berühmt.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist eine Zusammensetzung aus „das Fachwerk“ (eine Bauweise mit einem Holzskelett) und „das Haus“. Das Genus „das“ wird vom Grundwort „Haus“ übernommen.
BEISPIEL
Wir haben ein altes Fachwerkhaus auf dem Land gekauft.
Kultureller Kontext
Fachwerkhäuser sind ein wichtiger und sehr sichtbarer Teil der deutschen Architekturgeschichte. In vielen historischen Altstädten prägen sie das Stadtbild und sind ein beliebtes Fotomotiv für Touristen.
BEISPIEL
Die Altstadt von Quedlinburg ist berühmt für ihre über 1300 Fachwerkhäuser.
Typische Adjektive
Häufig wird „Fachwerkhaus“ mit Adjektiven beschrieben, die sein Alter oder seinen Zustand betreffen. Typisch sind „altes“, „historisches“, „gut erhaltenes“ oder „liebevoll restauriertes“ Fachwerkhaus.
BEISPIEL
Die Familie hat das historische Fachwerkhaus aufwendig restauriert.
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Fachwerkhaus vs Fachwerk
„das Fachwerk“ und „das Fachwerkhaus“ hängen eng zusammen, bezeichnen aber nicht dasselbe. „Fachwerk“ meint die Bauweise oder das Holzgerüst mit den gefüllten Zwischenräumen. „Fachwerkhaus“ meint das ganze Gebäude, das in dieser Bauweise gebaut ist. Man kann also sagen: Ein Fachwerkhaus hat Fachwerk. Verwechselbar sind die Wörter, weil man bei alten Häusern oft beides gleichzeitig sieht. Wenn du über die Konstruktion sprichst, passt „Fachwerk“; wenn du über das Gebäude sprichst, passt „Fachwerkhaus“.
Fachwerkhaus
Am Marktplatz steht ein schönes Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert.
Fachwerk
Bei der Renovierung blieb das alte Fachwerk im Dach sichtbar.