
das Fähnchen
Eine kleine Fahne, oft aus Papier oder Stoff, die zum Winken, Dekorieren oder Markieren verwendet wird.
Die Kinder schwenkten beim Umzug bunte Fähnchen.
Fähnchen
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Eine kleine Fahne, oft aus Papier oder Stoff, die zum Winken, Dekorieren oder Markieren verwendet wird.
Die Kinder schwenkten beim Umzug bunte Fähnchen.

Eine Redewendung, die bedeutet, seine Meinung oder Haltung opportunistisch an die vorherrschende Meinung oder die Umstände anzupassen.
Er ist kein verlässlicher Partner, er hängt sein Fähnchen immer nach dem Wind.
„Das Fähnchen“ ist die Verkleinerungsform (Diminutiv) von „die Fahne“. Die Endung „-chen“ macht das Wort sächlich (das) und fügt dem Vokal „a“ einen Umlaut hinzu (ä).
Auf der Torte steckte ein kleines Fähnchen mit einer Zahl.
Mit einem Fähnchen kann man verschiedene Dinge tun. Typische Verben sind „schwenken“, „schwingen“ oder „in den Sand stecken“.
Die Fans schwenkten begeistert ihre Fähnchen.
Die Redewendung „sein Fähnchen nach dem Wind hängen“ bedeutet, dass jemand seine Meinung schnell ändert, um Vorteile zu haben. Die Person ist also opportunistisch und nicht prinzipientreu.
Auf seine Meinung kann man sich nicht verlassen, er hängt sein Fähnchen nach dem Wind.
In der Redewendung „sein Fähnchen nach dem Wind hängen“ muss das Possessivpronomen („sein“, „ihr“, „mein“ etc.) an die Person angepasst werden, über die man spricht.
Sie ist in der Politik sehr flexibel und hängt ihr Fähnchen immer nach dem Wind.
Die „Fahne“ bezeichnet hier wörtlich ein sichtbares Zeichen aus Stoff. Für die opportunistische Anpassung der eigenen Haltung verwendet man dagegen die feste Redewendung „sein Fähnchen nach dem Wind hängen“. In dieser Redewendung kann „Fähnchen“ nicht einfach durch „Fahne“ ersetzt werden.

Vor der Wahl hängt der Politiker sein Fähnchen nach dem Wind.
Vor dem Rathaus bewegt sich die Fahne im Wind.