
fasten
Für eine bestimmte Zeit freiwillig auf Nahrung oder bestimmte Speisen und Getränke verzichten, oft aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen.
Im Christentum fasten viele Menschen in der Zeit vor Ostern.
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Für eine bestimmte Zeit freiwillig auf Nahrung oder bestimmte Speisen und Getränke verzichten, oft aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen.
Im Christentum fasten viele Menschen in der Zeit vor Ostern.

Im übertragenen Sinne bewusst auf etwas Angenehmes oder eine Gewohnheit verzichten, zum Beispiel auf soziale Medien, Alkohol oder Fernsehen.
Ich versuche, eine Woche lang digital zu fasten und mein Smartphone auszuschalten.
Achtung: Das deutsche Verb „fasten“ bedeutet, nichts zu essen. Es ist ein falscher Freund des englischen Verbs „to fasten“, das „befestigen“ oder „anschnallen“ bedeutet.
Viele Muslime fasten während des Ramadan.
„Fasten“ wird meistens ohne Objekt verwendet, da es die allgemeine Handlung des Nicht-Essens beschreibt. Man sagt einfach „Ich faste“.
Er fastet eine Woche lang, um seinen Körper zu entgiften.
Das Verb wird oft im Zusammenhang mit Religion oder Gesundheit verwendet. Typische Formulierungen sind „aus religiösen Gründen fasten“ oder „aus gesundheitlichen Gründen fasten“.
Mein Arzt hat mir empfohlen, aus gesundheitlichen Gründen zu fasten.
In seiner übertragenen Bedeutung wird „fasten“ oft Teil von neuen, zusammengesetzten Wörtern. Beispiele sind „Digitalfasten“ (Verzicht auf digitale Medien) oder „Konsumfasten“ (Verzicht auf Einkaufen).
Eine Woche Digitalfasten hat mir sehr gutgetan.
Beide Wörter können einen bewussten Verzicht auf etwas Angenehmes bezeichnen. „Verzichten“ ist allgemein und passt zu vielen Entscheidungen; „fasten“ beschreibt einen zeitlich begrenzten Verzicht, oft auf Nahrung oder eine Gewohnheit, besonders aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen. Bei einer solchen besonderen Praxis passt „fasten“ genauer.

Sie fastet während des Ramadan auf Alkohol und andere Getränke.
Sie verzichtet während der Reise auf Alkohol.