die Faust
Die geschlossene Hand, bei der die Finger fest in die Handfläche geballt sind.
Aus Wut schlug er mit der Faust auf den Tisch.

Faust
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Die geschlossene Hand, bei der die Finger fest in die Handfläche geballt sind.
Aus Wut schlug er mit der Faust auf den Tisch.

In seiner wörtlichen Bedeutung wird „Faust“ oft mit bestimmten Verben kombiniert. Häufige Wendungen sind „die Faust ballen“, „mit der Faust drohen“ oder „eine Faust machen“.
Vor dem Kampf ballte der Boxer die Fäuste.
Die Redewendung „auf eigene Faust“ ist sehr gebräuchlich und bedeutet, dass jemand etwas selbstständig und ohne Hilfe oder Anweisung tut. Die Wendung ist grammatikalisch fest und wird nicht verändert.
Er beschloss, das Problem auf eigene Faust zu lösen.
Die Redewendung „es faustdick hinter den Ohren haben“ beschreibt eine Person, die sehr schlau oder gerissen ist. Das „es“ ist ein fester Bestandteil der Wendung.
Lass dich von ihrem Lächeln nicht täuschen, sie hat es faustdick hinter den Ohren.
„die Hand“ und „die Faust“ gehören beide zum Arm und haben mit Fingern zu tun. „die Hand“ meint den normalen Körperteil, mit dem man greift, schreibt oder fühlt. „die Faust“ ist eine besondere Form der Hand: Die Finger sind geschlossen und fest geballt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil eine Faust immer eine Hand ist. Aber nicht jede Hand ist eine Faust. Wenn die Hand offen oder normal benutzt wird, sagt man „Hand“. Wenn sie geschlossen ist, passt „Faust“.

Vor dem Start ballte sie die Faust und atmete tief durch.
Ben hält den Ball sicher in der Hand.