der Feigling
Eine abwertende Bezeichnung für eine Person, der es an Mut fehlt und die versucht, gefährlichen, schwierigen oder unangenehmen Situationen auszuweichen.
Er nannte ihn einen Feigling, weil er sich nicht traute, die Wahrheit zu sagen.

Feigling
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Eine abwertende Bezeichnung für eine Person, der es an Mut fehlt und die versucht, gefährlichen, schwierigen oder unangenehmen Situationen auszuweichen.
Er nannte ihn einen Feigling, weil er sich nicht traute, die Wahrheit zu sagen.

Das Nomen „Feigling“ ist vom Adjektiv „feige“ (ängstlich, mutlos) abgeleitet. Die Endung „-ling“ wird oft für Personenbezeichnungen verwendet und hat hier eine klar negative Bedeutung.
Nur weil man Angst hat, ist man nicht gleich ein Feigling.
„Feigling“ gehört zur N-Deklination. Das bedeutet, es erhält im Akkusativ, Dativ und Genitiv Singular die Endung „-n“. Es heißt also „den Feigling-n“, „dem Feigling-n“.
Sie hat dem Feigling ihre Meinung gesagt.
Das Wort „Feigling“ ist stark abwertend und wird als Beleidigung oder scharfer Vorwurf verwendet. Es ist keine neutrale Beschreibung von Ängstlichkeit.
Er rannte weg und alle riefen: „Was für ein Feigling!“
„der Held“ und „der Feigling“ bilden einen klaren Gegensatz, wenn es um Mut geht. Ein Held wird bewundert, weil er mutig handelt oder anderen hilft, obwohl die Situation schwierig oder gefährlich ist. Ein Feigling wird abwertend so genannt, wenn er keinen Mut zeigt und einer unangenehmen oder gefährlichen Situation ausweicht. „Held“ ist positiv, „Feigling“ ist negativ und oft verletzend. Der Unterschied ist also nicht nur die Handlung, sondern auch die Bewertung der Person.

Aylin nennt ihn einen Feigling, weil er vor dem wichtigen Gespräch wegläuft.
Für die Gäste war der junge Mann ein Held, weil er sofort Hilfe holte.