
der Feigling
Eine abwertende Bezeichnung für eine Person, der es an Mut fehlt und die versucht, gefährlichen, schwierigen oder unangenehmen Situationen auszuweichen.
Er nannte ihn einen Feigling, weil er sich nicht traute, die Wahrheit zu sagen.
Feigling
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Eine abwertende Bezeichnung für eine Person, der es an Mut fehlt und die versucht, gefährlichen, schwierigen oder unangenehmen Situationen auszuweichen.
Er nannte ihn einen Feigling, weil er sich nicht traute, die Wahrheit zu sagen.
Das Nomen „Feigling“ ist vom Adjektiv „feige“ (ängstlich, mutlos) abgeleitet. Die Endung „-ling“ wird oft für Personenbezeichnungen verwendet und hat hier eine klar negative Bedeutung.
Nur weil man Angst hat, ist man nicht gleich ein Feigling.
„Feigling“ gehört zur N-Deklination. Das bedeutet, es erhält im Akkusativ, Dativ und Genitiv Singular die Endung „-n“. Es heißt also „den Feigling-n“, „dem Feigling-n“.
Sie hat dem Feigling ihre Meinung gesagt.
Das Wort „Feigling“ ist stark abwertend und wird als Beleidigung oder scharfer Vorwurf verwendet. Es ist keine neutrale Beschreibung von Ängstlichkeit.
Er rannte weg und alle riefen: „Was für ein Feigling!“
Feigling und Weichei sind abwertende Bezeichnungen. Feigling verurteilt besonders fehlenden Mut und das Ausweichen vor einer schwierigen oder gefährlichen Situation. Weichei ist umgangssprachlich und verspottet allgemeiner jemanden, der als ängstlich, empfindlich, wehleidig oder wenig belastbar gilt.

Die anderen nennen Paul einen Feigling, weil er aus Angst nicht vom Dreimeterbrett springt.
Die anderen nennen Paul ein Weichei, weil ihm das Wasser im Schwimmbad zu kühl ist.