
das Weichei
Eine umgangssprachliche, abfällige Bezeichnung für eine Person, die als überempfindlich, ängstlich, wehleidig oder nicht belastbar angesehen wird.
Fahr doch mit dem Fahrrad, sei doch nicht so ein Weichei!
Weichei
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Eine umgangssprachliche, abfällige Bezeichnung für eine Person, die als überempfindlich, ängstlich, wehleidig oder nicht belastbar angesehen wird.
Fahr doch mit dem Fahrrad, sei doch nicht so ein Weichei!
Das Wort setzt sich aus „weich“ und „das Ei“ zusammen. Das Bild eines weichen, zerbrechlichen Eis wird hier auf eine Person übertragen, die als nicht widerstandsfähig oder ängstlich gilt.
Die Vorstellung eines weichen Eis hilft, die Bedeutung des Schimpfworts zu verstehen.
„Weichei“ ist ein umgangssprachliches und abfälliges Wort. Es wird als Beleidigung oder scherzhafte Provokation unter Freunden verwendet und ist in formellen Kontexten unangebracht.
Er nannte seinen Freund aus Spaß ein Weichei, weil dieser nicht im kalten See schwimmen wollte.
Obwohl sich das Wort meist auf Männer oder Jungen bezieht, ist es grammatikalisch sächlich: „das Weichei“. Man sagt also „Er ist ein Weichei“, nicht „einer Weichei“.
Er will nicht mit der Achterbahn fahren? So ein Weichei!
Feigling und Weichei sind abwertende Bezeichnungen. Feigling verurteilt besonders fehlenden Mut und das Ausweichen vor einer schwierigen oder gefährlichen Situation. Weichei ist umgangssprachlich und verspottet allgemeiner jemanden, der als ängstlich, empfindlich, wehleidig oder wenig belastbar gilt.

Die anderen nennen Paul ein Weichei, weil ihm das Wasser im Schwimmbad zu kühl ist.
Die anderen nennen Paul einen Feigling, weil er aus Angst nicht vom Dreimeterbrett springt.