das Weichei
Eine umgangssprachliche, abfällige Bezeichnung für eine Person, die als überempfindlich, ängstlich, wehleidig oder nicht belastbar angesehen wird.
Fahr doch mit dem Fahrrad, sei doch nicht so ein Weichei!

Weichei
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Eine umgangssprachliche, abfällige Bezeichnung für eine Person, die als überempfindlich, ängstlich, wehleidig oder nicht belastbar angesehen wird.
Fahr doch mit dem Fahrrad, sei doch nicht so ein Weichei!

Das Wort setzt sich aus „weich“ und „das Ei“ zusammen. Das Bild eines weichen, zerbrechlichen Eis wird hier auf eine Person übertragen, die als nicht widerstandsfähig oder ängstlich gilt.
Die Vorstellung eines weichen Eis hilft, die Bedeutung des Schimpfworts zu verstehen.
„Weichei“ ist ein umgangssprachliches und abfälliges Wort. Es wird als Beleidigung oder scherzhafte Provokation unter Freunden verwendet und ist in formellen Kontexten unangebracht.
Er nannte seinen Freund aus Spaß ein Weichei, weil dieser nicht im kalten See schwimmen wollte.
Obwohl sich das Wort meist auf Männer oder Jungen bezieht, ist es grammatikalisch sächlich: „das Weichei“. Man sagt also „Er ist ein Weichei“, nicht „einer Weichei“.
Er will nicht mit der Achterbahn fahren? So ein Weichei!
„Feigling“ und „Weichei“ sind beide abwertende Wörter für Personen, die als zu wenig stark oder mutig gesehen werden. „Feigling“ bezieht sich vor allem auf fehlenden Mut: Jemand traut sich etwas nicht oder weicht einer schwierigen Situation aus. „Weichei“ ist umgangssprachlicher und meint oft, dass jemand überempfindlich, wehleidig oder nicht belastbar ist. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide eine Person schwach wirken lassen. Praktisch: Bei Angst oder fehlendem Mut passt „Feigling“ genauer. Bei Jammern, Empfindlichkeit oder geringer Belastbarkeit passt „Weichei“ eher.

Nach fünf Minuten Joggen jammerte Max so sehr, dass sein Bruder ihn ein Weichei nannte.
In der Pause nennt ihn niemand einen Feigling, nur weil er den Streit vermeiden will.