Ein geringer Gehalt an Wasser oder einer anderen Flüssigkeit, der in der Luft, in Materialien oder auf Oberflächen vorhanden ist und diese leicht nass oder klamm macht.
beispiel
Wegen der hohen Feuchtigkeit im Keller bildet sich Schimmel an den Wänden.
Tipps
Wortaufbau
Das Nomen „die Feuchtigkeit“ wird vom Adjektiv „feucht“ abgeleitet. Die Endung „-igkeit“ wird im Deutschen oft verwendet, um aus Adjektiven abstrakte Nomen zu bilden, die eine Eigenschaft oder einen Zustand beschreiben.
BEISPIEL
Nach dem Regen war das Gras noch ganz feucht.
Typische Verbindungen
„Feuchtigkeit“ wird oft mit Adjektiven wie „hoch“ oder „niedrig“ kombiniert. Man kann etwas „vor Feuchtigkeit schützen“ oder „Feuchtigkeit entfernen“. Im Wetterbericht hört man oft von „Luftfeuchtigkeit“.
BEISPIEL
Im Sommer ist die Luftfeuchtigkeit in tropischen Ländern sehr hoch.
Kontext: Körper und Kosmetik
Neben Wetter und Gebäuden wird „Feuchtigkeit“ auch häufig im Zusammenhang mit dem Körper und Hautpflege verwendet. Cremes können der Haut „Feuchtigkeit spenden“.
BEISPIEL
Diese Gesichtscreme spendet der Haut viel Feuchtigkeit.
Vergleichen mit
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Feuchtigkeit vs Flüssigkeit
„die Flüssigkeit“ und „die Feuchtigkeit“ haben beide mit etwas Nassem zu tun. „Flüssigkeit“ meint einen Stoff, der fließen kann, zum Beispiel Wasser, Öl oder Saft. Man kann ihn meistens sehen, gießen oder in ein Glas füllen. „Feuchtigkeit“ meint eher eine kleine Menge Wasser oder Flüssigkeit in der Luft, in einer Wand, in Kleidung oder auf einer Oberfläche. Sie macht etwas leicht nass oder klamm. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides nass wirkt. Praktisch gilt: Wenn es als Stoff fließt, sagt man „Flüssigkeit“. Wenn etwas nur leicht nass ist oder Wasser enthält, sagt man „Feuchtigkeit“.
Feuchtigkeit
Im Keller ist so viel Feuchtigkeit, dass die Wände klamm werden.
Flüssigkeit
Aus der Flasche läuft eine klare Flüssigkeit auf den Tisch.