der Finder
Eine Person, die zufällig etwas entdeckt, insbesondere etwas, das verloren wurde.
Der ehrliche Finder gab die gefundene Brieftasche im Fundbüro ab.

Finder
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Eine Person, die zufällig etwas entdeckt, insbesondere etwas, das verloren wurde.
Der ehrliche Finder gab die gefundene Brieftasche im Fundbüro ab.

Das Wort 'Finder' leitet sich direkt vom Verb 'finden' ab. Die Endung '-er' bildet hier, wie bei vielen deutschen Verben, die männliche Person, die die Handlung ausführt.
Wer etwas findet, ist der Finder.
Sehr häufig ist die Kombination 'der ehrliche Finder', die eine Person beschreibt, die einen gefundenen Gegenstand zurückgibt. Rechtlich hat der Finder oft Anspruch auf einen 'Finderlohn'.
Der ehrliche Finder brachte das Portemonnaie zur Polizei.
Die Bedeutung 'Sucher' wird ausschließlich im Kontext von Kameras und Fotografie verwendet. Wörter wie 'Kamera', 'Objektiv' oder 'Bildausschnitt' im Satz machen klar, dass dieser technische Teil gemeint ist.
Bei meiner alten Kamera muss ich durch den optischen Finder schauen, um das Motiv zu sehen.
„der Verlierer“ und „der Finder“ benennen beide Personen nach einem Ergebnis. „Der Verlierer“ ist jemand, der in einem Spiel, Kampf oder Wettbewerb nicht gewinnt. „Der Finder“ ist jemand, der etwas entdeckt, besonders etwas Verlorenes. Der Gegensatz liegt vor allem in der Idee von verlieren und finden: Beim „Verlierer“ steht ein negativer Ausgang im Mittelpunkt, beim „Finder“ ein erfolgreicher Fund. Wichtig ist aber: In einem Wettbewerb ist das direkte Gegenwort zu „Verlierer“ normalerweise „Gewinner“, nicht „Finder“.

Der Finder der Geldbörse gab sie im Bürgerbüro ab.
Nach dem Finale gratulierte der Verlierer dem Sieger fair.