die Fehde
Ein langanhaltender und erbitterter persönlicher Streit oder Konflikt zwischen zwei Personen oder Gruppen.
Zwischen den beiden Politikern herrscht seit Jahren eine öffentliche Fehde.

Fehde
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Ein langanhaltender und erbitterter persönlicher Streit oder Konflikt zwischen zwei Personen oder Gruppen.
Zwischen den beiden Politikern herrscht seit Jahren eine öffentliche Fehde.

Das Wort 'Fehde' gehört eher zur gehobenen Schriftsprache oder wird verwendet, um einen Konflikt als besonders langwierig und ernst zu beschreiben. Im Alltagsgespräch für einen normalen Streit ist es eher unüblich.
Die Presse berichtete ausführlich über die Fehde der beiden Konzerne.
Im modernen Sinn wird 'Fehde' oft mit Verben wie 'führen', 'austragen' oder 'beilegen' verwendet. Man spricht von einer Fehde 'zwischen' zwei Parteien oder 'mit' einer Person.
Die beiden Familien führen seit Generationen eine erbitterte Fehde.
Die historische Bedeutung erkennen Sie an Signalwörtern wie 'Mittelalter', 'Adlige', 'Familienclans' oder 'Blutrache'. In diesem Zusammenhang beschreibt es einen Privatkrieg nach alten Regeln.
In der Ausstellung lernten wir viel über die Fehden im mittelalterlichen Deutschland.
„der Krieg“ und „die Fehde“ können beide einen langen und harten Konflikt beschreiben. „Krieg“ ist das allgemeine Wort für einen bewaffneten Konflikt zwischen Staaten, Völkern oder organisierten Gruppen. Es kann umgangssprachlich auch einen sehr heftigen Streit meinen. „Fehde“ passt eher zu einem persönlichen oder familiären Streit, der lange dauert und sehr bitter ist. Historisch kann „Fehde“ auch einen gewaltsamen Privatkonflikt meinen. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide stark klingen. Für echte bewaffnete Konflikte zwischen Staaten nimmt man aber normalerweise „Krieg“; für eine langjährige persönliche Rivalität eher „Fehde“.

Die Fehde zwischen den zwei Familien begann mit einem alten Streit um Land.
Im Geschichtsunterricht sprechen wir heute über den Krieg zwischen den beiden Ländern.