der Fleischhauer
Eine vor allem in Österreich und Teilen Süddeutschlands gebräuchliche Bezeichnung für einen Fleischer oder Metzger.
Für das Gulasch kaufe ich das Rindfleisch immer frisch beim Fleischhauer.

Fleischhauer
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Eine vor allem in Österreich und Teilen Süddeutschlands gebräuchliche Bezeichnung für einen Fleischer oder Metzger.
Für das Gulasch kaufe ich das Rindfleisch immer frisch beim Fleischhauer.

Das Wort besteht aus „Fleisch“ und „Hauer“, was vom Verb „hauen“ (schlagen, hacken) kommt. Es beschreibt also sehr bildlich eine Person, die Fleisch zerteilt.
Der Fleischhauer hackt das Kotelett frisch für den Kunden.
Dieses Wort ist charakteristisch für die deutsche Sprache in Österreich. Wenn Sie in Österreich sind, werden Sie dieses Wort häufig hören und auf Schildern von Geschäften lesen.
In Wien gibt es an jeder Ecke einen guten Fleischhauer.
Das dazugehörige Geschäft, in dem der Fleischhauer arbeitet, wird in der gleichen Region „die Fleischhauerei“ genannt.
Ich gehe kurz in die Fleischhauerei, um Wurst für das Abendbrot zu holen.
„der Metzger“ und „der Fleischhauer“ bezeichnen denselben Beruf im Bereich Fleisch. Der wichtigste Unterschied ist die Region. „Metzger“ hört man in vielen Teilen Deutschlands, besonders im Süden und Westen. „Fleischhauer“ ist vor allem in Österreich und in Teilen Süddeutschlands üblich. Die Wörter können verwechselt werden, weil sie im passenden regionalen Kontext dasselbe meinen. In Deutschland klingt „Fleischhauer“ für viele Menschen weniger alltäglich, in Österreich ist es dagegen ganz normal.

In Wien holt Erik die Würstel beim Fleischhauer in der Nachbarstraße.
Der Metzger empfiehlt uns ein Stück Rindfleisch für den Sonntagsbraten.