
freimachen
Etwas räumen oder entfernen, sodass wieder Platz entsteht oder etwas wieder benutzt werden kann.
Bitte machen Sie den Flur frei, damit die Sanitäter durchkommen.
freimachen – machte frei – hat freigemacht
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Etwas räumen oder entfernen, sodass wieder Platz entsteht oder etwas wieder benutzt werden kann.
Bitte machen Sie den Flur frei, damit die Sanitäter durchkommen.

Umgangssprachlich: sich für eine bestimmte Zeit von der Arbeit freinehmen.
Nächste Woche mache ich zwei Tage frei, weil meine Eltern zu Besuch kommen.

Die erforderliche Briefmarke auf eine Sendung kleben oder das Porto auf andere Weise bezahlen.
Vergessen Sie bitte nicht, den Brief freizumachen.

Sich innerlich von einer Belastung, einer Vorstellung oder einer Abhängigkeit lösen.
Nach der Trennung musste sie sich erst von ihren Schuldgefühlen freimachen.

Sich ausziehen, besonders den Oberkörper oder bestimmte Körperteile entkleiden.
Der Arzt bat ihn, sich für die Untersuchung freizumachen.
| ich | mache frei |
|---|---|
| du | machst frei |
| er/sie/es | macht frei |
| wir | machen frei |
| ihr | macht frei |
| sie | machen frei |
| ich | machte frei |
|---|---|
| du | machtest frei |
| er/sie/es | machte frei |
| wir | machten frei |
| ihr | machtet frei |
| sie | machten frei |
| ich | habe freigemacht |
|---|---|
| du | hast freigemacht |
| er/sie/es | hat freigemacht |
| wir | haben freigemacht |
| ihr | habt freigemacht |
| sie | haben freigemacht |
| du | mach frei! mache frei! |
|---|---|
| ihr | macht frei! |
| Sie | machen Sie frei! |
| ich | hatte freigemacht |
|---|---|
| du | hattest freigemacht |
| er/sie/es | hatte freigemacht |
| wir | hatten freigemacht |
| ihr | hattet freigemacht |
| sie | hatten freigemacht |
| ich | werde freimachen |
|---|---|
| du | wirst freimachen |
| er/sie/es | wird freimachen |
| wir | werden freimachen |
| ihr | werdet freimachen |
| sie | werden freimachen |
| ich | mache frei |
|---|---|
| du | machest frei |
| er/sie/es | mache frei |
| wir | machen frei |
| ihr | machet frei |
| sie | machen frei |
Für die indirekte Rede.
| ich | machte frei |
|---|---|
| du | machtest frei |
| er/sie/es | machte frei |
| wir | machten frei |
| ihr | machtet frei |
| sie | machten frei |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | freimachen |
|---|---|
| mit zu | freizumachen |
| Partizip I | freimachend |
| Partizip II | freigemacht |
„Freimachen“ setzt sich aus „frei“ und „machen“ zusammen: Etwas oder jemanden macht man so „frei“, dass eine Handlung, Bewegung oder andere Nutzung möglich wird. Je nach Kontext kann sich das auf einen Gegenstand, eine Person, eine Postsendung oder die eigene innere Haltung beziehen.
Die Mitarbeiter machten den Eingang für die Gäste frei.
„Freimachen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht „frei“ am Satzende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen, und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen „frei“ und „machen“.
Die Helfer machten den Eingang schnell frei.
Sie wartete, bis die Helfer den Eingang freimachten.
Es ist wichtig, den Notausgang freizumachen.
In der Bedeutung „Platz schaffen“ steht „freimachen“ häufig mit einem Akkusativobjekt wie „den Weg“, „den Platz“ oder „den Eingang“. Diese Objekte bezeichnen meistens einen Bereich, der danach wieder genutzt oder passiert werden kann.
Die Besucher machten den Weg für den Kinderwagen frei.
In dieser Bedeutung steht „freimachen“ meist ohne Akkusativobjekt. Die Dauer wird oft mit einer Zeitangabe im Akkusativ genannt, etwa „einen Tag“ oder „eine Woche“.
Für die Hochzeit seiner Schwester hat er eine Woche freigemacht.
In der Bedeutung rund um den Versand steht „freimachen“ besonders häufig mit „Brief“, „Briefumschlag“ oder „Sendung“. Gemeint ist dann, dass das Porto bezahlt ist, meist durch eine Briefmarke oder eine Frankiermaschine.
Bitte machen Sie den Umschlag ausreichend frei, bevor Sie ihn einwerfen.
Bei „sich freimachen von“ steht die Belastung oder Abhängigkeit nach „von“ im Dativ. Das Verb wird hier reflexiv verwendet und beschreibt oft einen inneren Lösungsprozess.
Er musste sich von alten Erwartungen freimachen.
Beim Ausziehen steht „sich freimachen“ häufig in medizinischen Anweisungen. Mit „obenrum“ gibt man oft an, dass nur der Oberkörper frei sein soll.
Machen Sie sich bitte obenrum frei, damit ich Sie abhören kann.