
die Furcht
Ein starkes Gefühl der Angst vor einer drohenden Gefahr oder etwas Unangenehmem. Das Wort ist oft formeller oder literarischer als 'Angst'.
Die Furcht vor der wichtigen Prüfung lähmte ihn.
Furcht
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Ein starkes Gefühl der Angst vor einer drohenden Gefahr oder etwas Unangenehmem. Das Wort ist oft formeller oder literarischer als 'Angst'.
Die Furcht vor der wichtigen Prüfung lähmte ihn.

Eine Befürchtung oder Sorge ausdrücken, dass etwas Negatives passieren könnte.
Ich habe die Furcht, dass wir den letzten Zug verpassen.
„Die Furcht“ gehört zu einer Wortfamilie mit dem Verb „(sich) fürchten“ und dem Adjektiv „furchtbar“. Alle diese Wörter beziehen sich auf das Gefühl der Angst.
Er fürchtet sich vor Spinnen.
Das Nomen „Furcht“ wird fast immer mit der Präposition „vor“ und dem Dativ verwendet. Die Struktur lautet: Furcht vor jemandem/etwas haben.
Viele Menschen haben Furcht vor öffentlichen Reden.
„Furcht“ wird hauptsächlich in der Schriftsprache oder in einem formellen oder literarischen Kontext verwendet. Es klingt oft ernster und stärker als das alltäglichere Wort für Angst.
In dem Gedicht geht es um die Furcht vor dem Unbekannten.
Wenn „Furcht“ eine Sorge ausdrückt, wird oft die Konstruktion „die Furcht haben, dass ...“ verwendet. Darauf folgt ein Nebensatz mit dem Verb am Ende.
Er hat die Furcht, dass sein Geheimnis entdeckt wird.
Bei einer drohenden Gefahr können „die Angst“ und „die Furcht“ dasselbe starke Gefühl bezeichnen. „Die Angst“ ist im heutigen Alltag breiter und üblicher, während „die Furcht“ oft formeller oder literarischer wirkt. Sprich im normalen Gespräch meist von „Angst“; in einem feierlichen oder literarischen Text passt auch „Furcht“.

Die Wanderer empfanden Furcht vor dem herannahenden Gewitter.
Die Wanderer hatten Angst vor dem herannahenden Gewitter.