Eine Sorge oder Angst, dass etwas Negatives oder Unangenehmes passieren könnte. Das Wort kann sowohl das Gefühl selbst als auch den konkreten Grund für die Sorge bezeichnen.
beispiel
Meine Befürchtung ist, dass wir den letzten Bus verpasst haben.
Tipps
Wortfamilie
Das Nomen „Befürchtung“ ist vom Verb „befürchten“ abgeleitet, das wiederum auf dem Wort „Furcht“ (Angst) basiert. Die Vorsilbe „be-“ macht aus dem Gefühl „Furcht“ eine Handlung oder einen gedanklichen Prozess.
BEISPIEL
Ich befürchte, dass es morgen regnen wird.
Satzbau
Eine Befürchtung wird oft mit einem „dass“-Satz oder einer Infinitivkonstruktion mit „zu“ konkretisiert. Diese Konstruktionen erklären, worin die Sorge genau besteht.
BEISPIEL
Er äußerte die Befürchtung, seinen Job zu verlieren.
Typische Verbindungen
Häufige Verben, die mit „Befürchtung“ verwendet werden, sind „Befürchtungen haben“, „Befürchtungen hegen“ oder „Befürchtungen äußern“. Wenn eine Sorge wahr wird, sagt man: „Die Befürchtung hat sich bewahrheitet.“
BEISPIEL
Leider haben sich unsere schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet.
Vergleichen mit
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Befürchtung vs Angst
„die Angst“ und „die Befürchtung“ können beide eine Sorge vor etwas Negativem ausdrücken. „Angst“ beschreibt stärker das Gefühl selbst: Man fühlt sich bedroht, unsicher oder sehr besorgt. „Befürchtung“ klingt sachlicher und meint oft den Gedanken, dass etwas Schlechtes passieren könnte. Deshalb steht „Befürchtung“ häufig mit einem dass-Satz. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Sorge zu tun haben. Wenn das Gefühl im Vordergrund steht, ist „Angst“ natürlicher. Wenn man eine konkrete negative Möglichkeit nennt, passt „Befürchtung“ besser.
Befürchtung
Karim hat die Befürchtung, dass der Termin heute ausfällt.
Angst
Mara hat Angst um ihren Bruder, weil er seit Stunden nicht erreichbar ist.